
Die Zinssätze für Tagesgeld sind nun auch im neuen Jahr bereits bis hin zur Jahresmitte 2008 stabil. Trotz Zinssenkungen in den USA hat es bislang keine kurzfristigen Anpassungen der Leitzinsen für Europa durch die Europäische Zentralbank (EZB) gegeben. Für Anleger bedeutet dies, dass zumindest in der ersten Jahreshälfte Zinssätze auf hohem Niveau für Tagesgeldkonten möglich waren und eventuell auch weiterhin geboten werden.
Besonders aufmerksam verfolgt wurde dabei der Markteintritt neuer Teilnehmer im Bereich der Tagesgeldkonten: Die Kaupthing Edge Bank sowie die indische Icici-Bank gaben beide ihr Debut für Privatanleger in Deutschland und offerierten dabei hohe Zinssätze, teilweise über der 5% Marke.
Aber auch etablierte Anbieter legten sich ins Zeug: So etwa das Angebot der GE Money Bank mit ihrem Angebot von 5% Zinsen, garantiert bis Jahresende für Neukunden. Gut: Die Bank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Damit sind auch Anlagebeträge gesichert, die über die gesetzlich verankerten Mindestanforderungen hinaus gehen. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zum
Tagesgeld der GE Money Bank.
Wer also damit rechnet, dass in naher Zukunft eine Zinssenkung bevorsteht, für den könnte es sich lohnen, sich demnächst für ein geeignetes Angebot für Tagesgeld oder auch Festgeld zu entscheiden. Die Zinsgarantie einiger Anbieter kann so einige Zeit „konserviert" werden. Einen geeigneten und aktuellen
Tagesgeld Vergleich findet man online oder auch in der einschlägigen Fachpresse.
Beachtet werden sollte aber, dass Tagesgeldkonten oftmals nur bedingt geeignet sind, Geld langfristig zu „parken". Durch die Inflation fällt die langfristige Rendite oftmals nur gering aus. Besser als ein Sparbuch ist die Anlage aber allemal: Die geringe Verzinsung führt dazu, dass beim Sparbuch häufig nicht einmal der reale Werterhalt des Geldes gesichert ist:
Trotz einem zahlenmäßigen Plus auf dem Konto hat der Anleger durch den Wertverfall am Ende der Laufzeit dann gegebenenfalls sogar Geld verloren. Man sieht: Das klassische Sparbuch ist heute eigentlich kaum noch zu empfehlen.
Peter Schill