iPad von Apple
Die Revolution des iPad
Mit dem iPad hat Apple den Tablet-PC Markt mehr als revolutioniert. Seit der Markteinführung 2010, eifern alle anderen Hersteller
dem Vorbild nach um im Tablet Markt noch Fuß zu fassen. Mit dem hervorragend reagierenden 9,7 Zoll Touch Screen Display hat Apple den Grundstein für den Erfolg gesetzt. Das mit einer Auflösung von 1024x768 (132 ppi) Pixeln arbeitende Display ist mit seinen kräftigen Farben ein wahrer Augenschmaus.
Neben dem Display kann aber auch das Innenleben des iPad überzeugen. So arbeitet der Tablet-PC mit einem 1GHz Apple A4 Prozessor und erledigt seine Aufgaben sehr flott. Der Akku kann mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 10 Stunden überzeugen.Neben Bluetooth 2.1 verfügt das iPad auch Integrierte Lautsprecher, ein Mikrofon und einen 3,5mm Kopfhörerausgang.
Inzwischen gibt es zahlreiche Apps die speziell für das iPad aufgemöbelt wurden. Neben vielen bekannten Apps vom iPhone gibt es auch etliche
Apps die ausschließlich für den Gebrauch mit dem iPad programmiert wurden. Selbst den teuren Ebook readern von Sony und Co. macht der Tablet von Apple starke Konkurrenz. Besonder Apps wie der Good Reader bieten sicherlich deutlich bessere Features als die Ebook reader dieser Tage.
Das iPad gibt es in zwei Ausführungen, mit jeweils 16GB,32GB und 64 GB Speicherplatz. Während die günstigere Version des iPad nur
WI-FI (WLAN 802.11a/b/g/n) bietet, bietet die teurere Variante neben Wi-FI auch ein integriertes HSDPA Modem mit welchem es möglich
ist überall mobil im Internet zu surfen. Mit einem Gewicht von 680 Gramm Gewicht beim WLAN-Modell und ein Gewicht von 730 Gramm beim WLAN und UMTS Model ist das iPad ein Fliegengewicht und passt sicherlich in nahezu jede Handtasche.
Die UMTS Variante des iPad nutzt nicht die normale SIM Karte für das mobile Internet. Auf der Apple Pressekonferenz kündigte Steve Jobs ein neues
SIM Karten Format für das iPad an. Diese angekündigte Micro SIM Karte findet inzwischen auch Verwendung im iPhone 4 und im neuen iPad 2.
Wer sich die Bastelarbeit ersparen möchte, für den bietet der Markt auch zahlreiche Anbieter die eine passende
Micro SIM Karte anbieten.
Da für die UMTS Variante des iPad zahlreiche Anbieter eine passende Micro SIM Karte anbieten, stellt sich die Frage, für welchen
iPad Tarif man sich entscheidet. Die hängt überwiegend vom geplanten Surfverhalten ab. Möchte man mit seinem iPad nur gelegentlich ins Internet, so ist eine Tagesflatrate ausreichend. Diese gibt es beispielsweise bei Fonic bereits ab 2,50€ pro Tag. Soll es etwas mehr sein, so eignet sich eine Datenflatrate auf monatlicher Basis. Hier variiert der Preis parallel zum gebotenen Datenvolumen. Möchte man mit seinem Tablet PC nur normal surfen, so sollte eine Datenflatrate mit einem Datenvolumen von 1GB bereits ausreichend sein. Wer auch unterwegs Videostreamingdienste wie Youtube nutzen möchte, sollte hier zu einem Datentarif mit einem Volumen von 5GB greifen.
Generell sind Prepaid Tarife empfehlenswert. Ist man anfangs noch euphorisch am surfen, verfliegt diese Euphorie mit der Zeit sicherlich. Hat man sich gerade anfangs für einen teuren iPad Tarif mit einer langen Vertragslaufzeit entschieden, kann man seine Entscheidung schnell bereuen. Prepaid Tarife für das iPad sind nicht nur frei von jeglicher Vertragsbindung, sie bieten zudem auch die deutlich günstigeren Preise.
Neben T-Mobile und Vodafone bietet inzwischen auch O2 ein sehr gut ausgebautes HSDPA Netz mit einer maximalen Datenübertragungsrate von bis zu 7,2 Megabits pro Sekunde. Dies entspricht in etwa der Geschwindigkeit eines DSL6000 Anschlußes und sollte zum gemütlichen und schnellen surfen ausreichend sein.
Als einziger Netzanbieter erlaubt O2 seinen Kunden auch das Nutzen von Voice over IP Diensten. So ist es beispielweise erlaubt per Skype kostenlos
über das Internet zu telefonieren. Aber auch das Nutzen von Instant Messaging diensten wie MSN oder ICQ ist im Netz von O2 ausdrücklich erlaubt.
Gerade in der heutigen Social Media Zeit sind diese Dienste kaum mehr wegzudenken und werden für viele Menschen immer wichtiger.
Kadriye Koc