
Nikotin ist ein hochtoxisches Nervengift, das in einigen Nachtschattengewächsen, insbesondere in den Blättern der Tabakpflanze vorkommt. Abgesehen von seiner zellschädigenden Wirkung ist Nikotin auch aufgrund seines hohen Suchtpotenzials, das mit dem illegaler Drogen vergleichbar ist, gefährlich und verantwortlich für die Abhängigkeit und suchtfördernde Wirkung von Tabakprodukten. Neben Lungenkrebs und anderen Krebserkrankungen erhöht der Tabakkonsum beispielsweise das Risiko an Thrombosen, Herzmuskelschädigungen und Impotenz zu erkranken, was unter anderem eine Folge der verschlechterten Durchblutung und mangelnden Sauerstoffversorgung des Körpers ist.
Vermutungen, dass der Konsum von Nikotin das Risiko an Alzheimer zu erkranken senkt oder andere positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, konnten in zahlreichen medizinischen Studien und Untersuchungen widerlegt werden. Stattdessen gilt es mittlerweile als bewiesen, dass
Nichtraucher eine wesentlich höhere Lebenserwartung als Raucher haben und auch eine
Raucherentwöhnung nach jahre- oder jahrzehntelangem Nikotinkonsum das Risiko an Lungenkrebs, einem Herzinfarkt oder einer der vielen anderen Krankheiten, die mit dem Rauchen assoziiert sind, zu erkranken um ein Vielfaches senkt. Die Blutwerte von ehemaligen Rauchern zeigen, dass die Lunge und das Herz-Kreislauf-System bereits nach wenigen Tagen der Abstinenz beginnen, sich vom Nikotin und den vielen anderen im Zigarettenrauch enthaltenen karzinogenen Stoffen zu reinigen und zu erholen.