Mitsu Tomoe (Erde, Menschen, Himmel, Sonne)
In diesem Aufsatz gehe ich auf die
Produzenten- und Käufer(-Markt)-Bedingungen ein.
Zwei gegensätzlich erscheinende Positionen müssen die Firmen unbedingt in eine dual-komplementäre WIR-Einheit bringen! Das Wie? muss im Einzelfall vor dem Was? beraten werden!Mich erreichen viele Werbungen zum Thema Marketing. Der gemeinsame Schwachpunkt ist die ICH-Position der Werbenden, die sie den Firmen verkaufen wollen. Wehe dem, der sich darauf einlässt.
Was und wer entscheidet über den Erfolg einer Firma? Die VERKAUFS-Abteilung mit ihren Umsatz-Zahlen! Nicht die Marketing und Werbe-Abteilung, weil sie die ICH-Position einnehmen. Aus langjähriger Erfahrung weiss ich, dass der größte Engpass eines Betriebes sehr schnell die fehlenden Aufträge sind! Über Liefer-Termine kann man oft mit den KundInnen reden.
Für Firmen gilt das push-pull-Prinzip: Sie können das Firmen-´Boot ziehen´ oder schieben. Mit einem Auftrags-Überhang (pull) schlafen Sie beruhigter als mit einer ungenutzten Über-Kapazität (push). Und ihre Bank findet das sowieso besser.
Die erfolg-reichen Firmen nehmen die DU-(KundInnen-)Postion ein.Sie können sich in die Kunden hinein versetzen.Und sie fragen ihre Zielgruppen und ihren Teil-Markt nach dessen Entwicklungen und Bedürfnissen.
Wer hat die Handy-Klingel-Töne- und die Navigationsgeräte-Nachfrage vorhergesehen bzw. erfragt? Hinterher ist jeder klüger.
Viele Firmen (Arbeit-Nehmer im Wettbewerb) vergessen, dass die Kunden ihre Arbeit-Geber sind– jeder Einzelne. Nicht Könige, weil man mit Königen nicht redet. In Deutschland produzierte man früher ´auf Halde´. Die Japaner zeigten uns mit Kaizen, Kanban usw. den intelligenteren Weg. Produktion on Demand (pull): Produzieren was der Markt(-Nische) = KundInnen = Menschen dringend benötigen!
Jeder Mensch vertritt gerne die Ich-Position. Auch Unternehmen:
- Negativ sind Selbst-Darstellung wie Marketing-Strategien mit teurerWerbung (der Chef auf Seite 1 des Flyers oder der Homepage weil er bezahlt ist Werbung Chef-Sache).
- Positiv sind Informationen für den Verkauf in der DU-(KundInnen-)Position.
Nochmal: Es kommt aber auf den Verkauf an. Produzenten und Dienst-Leister müssen den temporär größten Kunden-Engpass kennen und auflösen!
- Sie verkaufen entweder Massen-Produkte oder -Leistungen, die der Kunde anfassen und sofort nutzen kann (z. B. einen Fön: Erfolgs-Erlebnis sofort). Er wird es/sie seinen besten Freunden zeigen und deren Feedback entscheidet nachträglich über den subjektiven KäuferInnen-´Nachgeschmack´ (Softfacts) und über den objektiven Kauf-Preis-Vergleich (Hardfacts).
- Ich (text-schmiede-online.de) verkaufte über 20 Jahre Dienst-Leistungen. Produkte und Dienst-Leistungen, über die der Kunde personalisiert-individualisiert erst Wochen und Monate später verfügt. Mit einem Auto-Handbuch oder einem Einfamilienhaus verkaufen Sie Dienst-Leistungen verbunden mit viel Optimismus und Vertrauen. Bezahlt werden muss aber schon vor der Lieferung.
Deshalb kenne und verfolge ich aus Erfahrung einen systemisch-ganzheitlichen Lösungsansatz.
- Nutzen-Maximierung: Engpass-Auflösung mit Zusatz-Nutzen. In den Vordergrund gehört der Kunde (Systemik) mit seinem natürlichen Zwang zur Bedürfnis-Befriedigung, auch im Zeitalter von Internet (Kybernetik) und Neuronalem Marketing (Systemik).
Es gibt zwei Arten von Produzenten.
- Der primär analog denkende ist in sein Produkt verliebt.
- Der primär digital denkende ist in sein Einkommen verliebt.
Die Kunden re-agierten schon immer gleich (Menschen = offene Regelungs-Sub-Systeme):
- Zunächst meldet der teil-autonome Körper (Regelung, Systemik), der teilweise gesteuert ((Kybernetik) werden kann, seinen größten Engpass an: z. B. Hunger (physiologische B.). (S. Maslow´sche Bedürfnispyramide: physiologische B., Sicherheit, soziale B., Individuelle B., Selbst-Verwirklichung) (wikipedia.de)). Hierbei wirken im Gefühls-Bereich zunächst die animalischen An-Triebe mit demLust-Frust-Filter um zu aktivieren oder zu deprimieren. Bei zwei Angeboten im 10 m-Abstand (Bratwurst ODER Bier) fällt hier die letzte Entscheidung. Wehe dem, der sich aus psychischen Gründen nicht entscheiden kann ...
- Danach durchlaufen unsere kulturellen Be-Dürfnisse das individuelle Lob-Tadel-Filter (Gewissen) für die Gut-Böse-Abfrage.Hier wirken die Moral(en) und die sozialen Regeln mit seinem Sozial-Kontext-Abgleich.
- Zuletzt erfolgt die logischeKaufbe-Gru(e)nd-ung im Wahr-Falsch-Filter: Hier wird der Kauf-Preis und die Menge etc. hinterfragt und Ge-Recht-Fertigt..
Werden die Antriebe und (Liebes-) Bedürfnisse nicht direkt befriedigt,
- kommt es sehr oft zu einer Ersatz-Be-Friedigung: Jemand kauft die 5. Lederjacke ...,
- oder er sublimiert seinen Kauf-Trieb durch eine Ersatz-Handlung: Er geht ins Kino ...,
- oder es kommt alternativ zu einem Kauf-Verzicht mit Lust-Verzicht.
Die Ersatz-Befriedigung ist allerdings nur eine kurzzeitige positive Gefühlsregung. Danach dominiert sehr schnell wieder das Frust-Gefühl bei KäuferInnen.
Wenn das Verkaufen nicht Ihre Kern-Kompetenz ist, dann lassen Sie sich helfen! Es sind effektive (was?) und effiziente (wie?) Informationen aus Kunden-Sicht erforderlich. Nicht teure Strategien und Taktiken mit noch teureren Chef-Selbst-Darstellungen!
Ihr Wolfgang Schwalm (C)