Swimmingpool im Garten © Dirk Bösel - Fotolia.com
Die Entscheidung, einen Swimmingpool selber zu bauen, ist ganz sicher mit enormen preislichen Vorteilen verbunden. Allerdings sind vor dem Baubeginn ein paar Überlegungen zwecks Realisierung des Vorhabens anzustellen. Damit ist weniger die Form oder die Größe Gegenstand des Überlegens, denn diese Dinge hat man als Heimwerker bereits im Kopf bzw. mit Partner oder Freunden abgestimmt.
Einen Swimmingpool zu bauen bedeutet zunächst den genauen Standort zu bestimmen. Eine grundlegend wichtige Frage steht als nächstes an. Wo soll die Technik untergebracht bzw. platziert werden? Hierbei spielt es eine entscheidende Rolle ob der Swimmingpool freistehend oder im Erdreich versenkt eingebaut werden soll.
Bei freistehenden Becken ist es durchaus möglich, die Technik, das heißt die Filteranlage mit Schlauchverbindungen zwischen Skimmer und Einlaufdüse direkt am Pool zu plazieren. Bei versenkten Einbaubecken ist es von Vorteil vorher den Standort der Technik zu bestimmen. Das kann ein Kellerraum oder ein Vorratsraum oder ähnliches sein. Sind diese Kriterien nicht gegeben, kann ein extra für diese Bedürfnisse gebauter Schacht Abhilfe schaffen.
Einen Swimmingpool bauen bedeutet natürlich, das die Stellfläche (bei freistehenden Becken) eben sein muß. Die Fläche, die für den Pool vorbereitet wird, sollte sich im Bereich des gewachsenen Bodens befinden. Das bedeutet, der Boden muß Naturboden sein, darf also nicht aufgeschüttet werden. Sollte der Pool an einer Hanglage gebaut werden, ist zu gewährleisten, dass die Hangseite mit einer Mauer oder einer Böschung abgefangen wird.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, einen Pool in den Boden einzulassen. Hier spricht man von einem Tiefbecken. Rundbecken sind für diese Art Einbau besonders geeignet. Sollte man diese Art eines Swimminpools bauen, ist darauf zu Achten, dass beim Ausschachten nicht die Grundwasserzone erreicht wird. Grundwasser kann bei anhaltendem Regen schnell steigen. Im Extremfall kann es dann passieren, dass das Grundwasser den Pool aus dem Boden drückt.
Die Isolierung ist bei einem Swimmingpool ebenfalls ein interessantes Thema. In der Regel ist es so, dass die Außenwände bei eingelassenen Wänden mit Beton angefüllt werden. Das erhöht die Stabilität. Hier ist zu überlegen, ob Isomaterial zwischen Beton und Außenwand des Beckens angebracht werden soll. Das hat sicher Vorteile. Zum einen schont es das Material des Pools. Zum anderen hält es das Poolwasser länger auf Temperatur, kühlt also nicht so schnell aus.
Wenn diese kleinen Anregungen beachtet werden, hat der Heimwerker bestimmt viel Freude an seinem selbstgebauten Pool.
M. Blaß