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Swarovskis Hasenfell - Geldbörsen sind pure Tierquälerei

Autor: PETA e.V. | Erstellt am: 21.08.2007 | Gelesen: 1499
Kategorie: Lifestyle - Mode & Schmuck | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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Gerlingen - Die Tierrechtsorganisation PETA-Deutschland e.V. hat den Direktor des Kristall- und Modeaccessoire-Unternehmens Swarovski, Helmut Swarovski, in einem persönlichen Brief aufgefordert den Verkauf von Hasenfell-Geldbörsen sofort einzustellen und diese durch eine fellfreie Alternative zu ersetzen. Das österreichische Unternehmen sollte dem Beispiel von so namhaften Produzenten wie JCrew, Tommy Hilfiger, Calvin Klein und Polo Ralph Lauren folgen und keinerlei Tierfelle mehr nutzen.

PETA hat Swarovski Film- und Fotomaterial von getöteten Pelztieren vorgelegt, die ihm bei der Entscheidung auf den Verzicht helfen sollen. Die Tierrechtsorganisation wies auch darauf hin, dass sowohl das Töten mit Fallen in freier Wildbahn, als auch das Betreiben von Pelzfarmen grausame Tierquälerei sind.

„In der heutigen wetteifernden globalen Marktwirtschaft kann es sich kein Unternehmen mehr erlauben, mit grausamster Tierquälerei in Verbindung gebracht zu werden. Wir hoffen Helmut Swarovski wird die richtige Entscheidung treffen." sagt Harald Ullman, 2. Vorsitzender von PETA-Deutschland e.V.. Durch den weltweiten Protest von PETA hatte zuletzt auch das Snowboard-Modeunternehmen Burton auf Echt-Pelz-Applikationen in ihrer Kollektion verzichtet und diesen durch Kunstpelz ersetzt.

Tiere, die in der Wildnis ihrer Felle wegen gefangen werden, leiden oftmals tagelang in sog. Tellereisen. Viele sterben dabei aufgrund von Schock, Blutverlust, Infektionen oder aber sie werden von anderen Tieren attackiert und getötet. Die überlebenden Tiere werden dann irgendwann von den zurückkehrenden Fallenstellern erwürgt, totgetreten oder zu Tode geknüppelt.

Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr Leben damit, in kleinen, schmutzigen Drahtkäfigen eingesperrt zu sein, wo sie allen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Sie haben oftmals keinen Unterschlupf, frisches Wasser oder gar medizinische Versorgung. Pelzfarmer nutzen die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden wie Ersticken, Stromschlag und Vergiften. Viele der Tiere sterben einen qualvollen Tod durch den Stromschlag, indem ihnen ein Metallstab - geladen mit 240 Volt - in den Anus und in den Mund eingeführt wird.

Weitergehende Informationen und Bildmaterial zu dieser Problematik finden Sie auf www.peta.de.

PETA-Deutschland e.V. und seine Schwesterorganisationen, ist mit über 1,6 Millionen Unterstützern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Jobst Eggert
Editor in Chief
PETA-Deutschland e.V
Dieselstr. 21
70839 Gerlingen
07156-178-2829
www.peta.de
JobstE@peta.de

Eingetragen im Vereinsregister beim
Amtsgericht Hamburg, VR 13927
 
 
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