SEO oder Suchmaschinenoptimierung: fast jeder Webseitenbetreiber hat davon schon einmal etwas gehört. Zumindest die jenigen, die ihre Seite nicht nur zum Spass machen, sondern auch gerne den ein oder anderen Euro verdienen möchten. Und sei es nur, um die Hostingkosten wieder einzuspielen. Kurz und bündig geht es bei der Suchmaschinenoptimierung darum, die eigenen Homepage oder den eigenen Blog in der Suchmaschinenplazierung ganz oben zu finden. Denn die vordersten Suchergebnisse erscheinen dem Interessenten am relevantesten. Das muss nicht der Fall sein, denn Suchmaschinen sind eben auch nur "Maschinen".
Das am besten passendste Ergebnis für den Suchenden kann sich auch auf Seite 12 befinden. Aber wer blättert sich schon so weit durch die Ergebnislisten? Also sind die ersten Seiten heiss umkämpft. Das Problem: jeder Anbieter möchte natürlich auf der Seite 1 erscheinen. Und wenn jemand nicht in den bezahlten Suchergebnissen erscheinen möchte (Stichwort Google AdWords), sollte seine Seite qualitativ hochwertiger sein, als alle anderen seines Genres. Hier kommt die
Suchmaschinenoptimierung ins Spiel. Suchmaschinen filtern die Inhalte von Webseiten oder Blogs nach einem nicht allgemein zugänglichen Algorithmus, um die Qualität für den Suchenden zu ermitteln. Ein wichtiges Kriterium scheint dabei wertvoller Content zu sein. Darunter versteht man, dass sinnvolle Textinformationen für den Seitenbesucher bestehen, die ihm weiter helfen oder ihm Neues vermitteln können.
Auch die
Verlinkung der HP zu anderen Seiten spielt eine Rolle. Wessen Seite so gut oder interessant gemacht ist, dass andere Seitenbetreiber es für wichtig halten, auf diese Seite zu verlinken, kann mit einem Pluspunkt der Suchmaschinenbetreiber rechnen. Leider gibt es auch illegale Massnahmen, die der Suchmaschine nur "vormachen", die eigene Seite sei wertvoll. So hat es zum Beispiel Fälle gegeben (und diese gibt es möglicherweise immer noch), bei denen der Suchmaschine ein anderes Bild der Seite vorgesetzt wurde, als jenes, das der potentielle Kunde sehen konnte. Diese Täuschungsmanöver sind natürlich illegal und können über kurz oder lang auch von den Suchmaschinen identifiziert werden. Die schlimmste Folge für eine Internetseite ist dann der Bann der Suchmaschinenbetreiber. Die Seite taucht möglicherweise nie wieder in den Suchergebnissen auf. Auch wenn es manchem vielleicht reizvoll erscheint, die eigenen Homepage schnell zu pushen - langfristig zahlen sich unehrliche und unerlaubte Methoden nicht aus. Denn damit werden nicht nur die Suchmaschinen betrogen, sondern auch andere Betreiber und letztendlich der Kunde.
Petra Ofner