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Suche nach EHEC-Quelle geht weiter

Autor: FranziSteiner | Erstellt am: 02.06.2011 | Gelesen: 411
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Der Umfang der EHEC-Epidemie, die in diesen Tagen wütet, nimmt immer größere Ausmaße an.

Suche nach EHEC-Quelle geht weiter
Suche nach EHEC-Quelle geht weiter

Der Umfang der EHEC-Epidemie, die in diesen Tagen wütet, nimmt immer größere Ausmaße an. Besonders Deutschland ist schwer von der Seuche betroffen und bislang zählt man 17 Todesfälle – allein 16 davon in Deutschland. Hunderte weitere Menschen sind infiziert und man rechnet bisher damit, dass es bei 10 von hundert Patienten zu einem schwerwiegenden Verlauf der Krankheit kommen kann. Die kann dann auch zu lebensgefährlichen Komplikationen führen.

Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin – mit Namen Professor Ulrich Fölsch – kommentierte die Situation: „Die hohe Zahl schwerer Verläufe und das eher untypische Erkrankungsalter erhöhen die Brisanz der Situation." Auch die Experten zeigen sich schockiert über das Ausmaß der Epidemie. "Das Ausmaß hat mich schon erschüttert." Sagte Professor Helge Krach, der die Bakterien EHEC bereits seit Jahrzehnten erforscht. Er gestand Zeit online: „So etwas habe ich noch nie erlebt."

Währenddessen geht die Suche nach dem Ursprung des Erregers weiter. Waren zunächst spanische Gurken als Träger von EHEC identifiziert worden, konnte oder musste man hier nun Entwarnung geben. Die spanischen Gurken waren nicht Träger des aggressiven EHEC-Erregers. Zum Unmut der spanischen Bauern ist der Schaden durch diese falsche Verdächtigung bereits entstanden. – sie bleiben auf ihrem Gemüse sitzen. Die spanische Regierung fordert Schadensausgleich.

Daher mussten die Forscher an den Instituten auf der Suche nach der EHEC-Quelle in dieser Woche quasi von Null anfangen. Bis man hier neue Fortschritte erzielen kann, bleiben weiterhin bestimmte Lebensmittel kritisch. So empfiehlt es sich nach wie vor auf den Verzehr von Gurken, Salat und Tomaten besonders aus dem Norden von Deutschland zu verzichten. Nun hoffen auch die deutschen Bauern aus wirtschaftlichen Gründen, dass die Quelle des Erregers möglichst bald aufgespürt wird.

Bis dies der Fall ist, setzt man auf möglichst umfangreiche Schadensbegrenzung. Es wurden einzelne Kantinen identifiziert, in denen sich der Erreger unter den Gästen ausbreitete. Die Entsprechenden Küchen wurden umgehend geschlossen. Auch andere Gefahrenquellen wurden profilaktsiech ausgeschaltet. Ein Poker mit Wahrscheinlichkeiten, aber es geht darum, weitere Ansteckungen zu verhindern.

Franziska Steiner
 
 
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