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Studie: Braucht der Markt noch mehr ETFs?

Autor: kommalpha | Erstellt am: 23.02.2010 | Gelesen: 503
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Kommalpha Studie: Braucht der Markt noch mehr ETFs?

Das ETF-Geschäft begann in Europa erst vor knapp zehn Jahren. Seitdem steigt die Popularität der börsengehandelten Indexfonds in Deutschland kontinuierlich. Sowohl die Produktanzahl als auch das verwaltete Vermögen verzeichneten ein enormes Wachstum. Mittlerweile sind 14 Anbieter mit über 500 ETFs am Markt. Die Vielfalt ist überwältigend, denn fast jeder Index wird für neue Produkte genutzt. Dazu kommen ständig neue Produktformen.

„Aus dieser sehr dynamischen Entwicklung ist eine kontroverse Diskussion über die benötigte Anzahl und Art der zusätzlichen ETFs erwachsen. Ist der Bedarf an diesen Produkten und der Anspruch an die Produktvielfalt bereits gedeckt und wann erreicht der Markt eine Sättigung?", fragt sich Hans-Jürgen Dannheisig, geschäftsführender Gesellschafter von Kommalpha.

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Kommalpha in der aktuellen Studie „Wie viele ETFs braucht der Markt?", die von der Mercurius Handelsbank unterstützt wurde. Hierzu wurden Marktteilnehmer aus den Bereichen institutionelles Asset Management und Wholesale gezielt befragt.

Die Ergebnisse machen besonders deutlich, dass der Bedarf für neue Produkte äußerst gering ist: Nur etwa 20 Prozent der Befragungsteilnehmer sehen hier weiteres Potenzial. Dies variiert jedoch je nach Asset Klasse, wobei hier besonders Immobilien und Geldmarkt eine untergeordnete Rolle spielen. Allgemein ist jedoch eine eindeutige Tendenz zur Marktsättigung hinsichtlich der Produktvielfalt festzustellen. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei, dass der Überfluss an Produkten und Anbietern die Gefahr verstärkt, dass die Transparenz des Marktes verloren geht.

Für neue Anbieter scheint der Markt nur noch bedingt Platz zu bieten – beachtliche 91,4 Prozent der Befragten sehen nur geringen oder keinen zusätzlichen Bedarf für weitere Emittenten. Diejenigen, die noch Bedarf für weitere ETFs sehen, betrachten institutionelle Anleger als die stärkste Zielgruppe für neue Produkte.

„Für institutionelle Investoren sind es gerade ETFs, die eine kosteneffiziente globale Allokation in den Asset Klassen Aktien, Renten und Gold/Rohstoffen ermöglichen. Außerdem können sie aufgrund ihrer Transparenz die Umsetzung von Absolut Return Strategien verbessern.", stellt Irene Frank von der Mercurius Handelsbank fest.

Eine Auswertung und Interpretation der Ergebnisse bietet die Kurzstudie mit dem Titel „Wie viele ETFs braucht der Markt?". Diese kann jetzt kostenlos unter: www.kommalpha.com/../kommalphastudien.php heruntergeladen werden.
 
 
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