Viele Menschen leiden unter Erektiler Dysfunktion oder Impotenz. Die Gründe sind oft unterschiedlich und könnten sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben. Leider reden viele Männer nicht über ihre Probleme und suchen oft auch nur sehr zögerlich einen Arzt auf. Was ist eine Erektile Dysfunktion?
Bei Erektionsstörungen handelt es sich um eine sexuelle Störung, bei der es dem Mann über einen längeren Zeitraum nicht mehr gelingt eine für den Sex ausreichende Erektion zu bekommen. Leider ist dieses Thema oft noch ein Tabu. Daher haben wir einen unserer Patienten gebeten seine Erfahrungen mit uns zu teilen.
Jung, erfolgreich, impotent.
Markus L. (Name geändert) ist 32, lebt in Köln und ist jung und erfolgreich. Er hat seine Erfahrungen in Bezug auf seine erektile Dysfunktion mit uns geteilt. Markus ist einer von vielen oftmals auch jungen Männern, die keine ausreichende Penissteifheit mehr erlangen können und unter erektilen Dysfunktionen leiden. Er berichtet:
„Vielleicht dachten auch Sie immer, dass erektile Dysfunktion kein Problem für Sie sei. Nichts, was Sie betreffen könnte. Etwas, dass nur Menschen betrifft, die nicht auf ihre Gesundheit achten oder die bereits deutlich älter sind als man selbst.
Vor kurzem musste ich feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Obwohl ich mich in den frühen Dreißigern befinde und optisch vermutlich noch als Endzwanziger durchgehe, litt ich lange unter erektiler Dysfunktion.
Ich ernähre mich gut, stopfe praktisch nie Junk-Food in mich rein, treibe Sport und schlafe ausreichend. Als ich feststellte wie meine Erektionen immer schwächer und unregelmäßiger wurden, machte ich mir daher große Sorgen. Ein Freund riet mir einen Arzt aufzusuchen, was ich letztendlich auch tat. Mein Arzt stellte erektile Dysfunktion bei mir fest: Ich war schockiert, klar.
Mein Arzt meinte die Ursache lasse sich nur schwer feststellen. Da ich gesund lebe, jedoch einen extrem stressigen Job habe und immer viel arbeite, könnte der berufliche Stress einer der Gründe dafür sein. Er riet mir zu ein paar beruflichen Veränderungen, um den Dauerstress zu vermeiden oder wenigstens zu verringern. Medikamente wollte er mir vorerst nicht aufschreiben.
Zunächst kaufte ich mir aber einfach ein paar Penispillen und machte weiter wie zuvor - doch das half nichts. Erst als mein Frust über meine wachsende Impotenz immer größer wurde zog ich die Konsequenzen. Es war ein ziemlich radikaler Schritt, aber ich bereue es nicht. Ich bewarb mich in einem anderen Unternehmen und arbeite dort jetzt seit gut zwei Monaten.
In meinem neuen Job habe ich nach wie vor viel zu tun, der Stress ist jedoch viel überschaubarer als zuvor und ich bin insgesamt zufriedener. Seit einer Weile sind auch meine Erektionen wieder regelmäßig und stark. Ich wusste nicht, dass psychischer Stress solche Auswirkungen haben kann."
Vorbote für oft schwerwiegende Erkrankungen
Markus L. hatte keine schwerwiegende Erkrankung und suchte fachlichen Rat. Andere Patienten sucht aus Scham oft gar nicht oder aber nur sehr spät ihren Arzt auf. Dabei sind erektile Dysfunktion oft ein Vorbote auf schwerwiegende Erkrankungen wie z.B. ein bevorstehender Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Sollten Sie unter Erektionsproblemen leiden, zögern Sie nicht. Überprüfen Sie Ihren Lebensstil genau; außerdem sollten Sie einen Arzt aufzusuchen, denn es gibt eine Reihe von Faktoren die zu erektiler Dysfunktion führen können und manchmal hilft eben doch nur eine medikamentöse Behandlung oder die Anwendung einer Penispumpe, für mehr sexuelle Fitness.