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Stellensuche einmal anders

Autor: Nahla | Erstellt am: 07.09.2011 | Gelesen: 414
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Verschiedene Formen der Arbeitslosigkeit erfordern unterschiedliche Bemühungen um aus der Beschäftigungslosigkeit zu entkommen.

Der Begriff der Arbeitslosigkeit hängt wie ein Schreckgespenst über den meisten Menschen. In den letzten Jahren hat die Wirtschaftskrise in Deutschland viele Menschen in die Arbeitslosigkeit gebracht. Zudem haben Arbeiter die noch eine Stelle haben, Angst diese zu verlieren und sorgen sich den Lebensstandard den sie sich über die Jahre hinweg erarbeitet haben nicht mehr halten zu können. Der Begriff Arbeitslosigkeit tauchte erstmalig in Deutschland in der Wirtschaftskrise von 1890 auf. Seit 2005 und der damals eingeführten Hartz-IV-Reform gilt ein Mensch als arbeitslos, wenn er eine Stelle möchte und arbeitsfähig ist, aber keine Beschäftigung bekommt. In der Statistik der Bundesagentur der Arbeit über die Zahlen der Beschäftigungslosen werden nur diese Menschen aufgeführt. Dabei werden Langzeitarbeitslose und Hartz-IV-Empfänger überhaupt nicht berücksichtigt, auch die Leute die einer Maßnahme der Arbeitsagentur besuchen werden hier nicht gelistet. Demzufolge sind weit mehr Menschen "arbeitslos" als uns die Statistik vorgaukelt.

Diese Formen der Arbeitslosigkeit gibt es:

Friktionelle Arbeitslosigkeit:
Über Friktionelle Arbeitslosigkeit spricht man, wenn eine Person von einer Arbeitsstelle zur nächsten wandert. Leih- und Zeitarbeiter fallen darunter.

Saisonale Schwankungen:
Darunter fallen alle Arbeitenden im landwirtschaftlichen, baugewerblichen und gastronomischen Bereich. Je nach Jahreszeit oder/und Wetterlage ist eine Vollbeschäftigung nicht möglich.

Konjunkturelle Schwankungen
Je nach Bedarf stellt ein Arbeitgeber mehrere Arbeiter ein, die er bei niedriger Auftragslage auch wieder entlässt.

Strukturelle Arbeitslosigkeit
Diese Form der Arbeitslosigkeit entsteht durch Veränderungen und Einsatz neuer Techniken und Technologien in bestimmten Wirtschaftszweigen. Sie gilt als langfristig und hat durchläuft zuvor einer langen Umstellungsperiode.

Unterpunkte der strukturellen Arbeitslosigkeit sind

Merkmalsstrukturelle Arbeitslosigkeit
Dabei handelt es sich um die Unterschiede bei den Anforderungen der neuen Stelle und die Qualifikation die der Arbeitslose mit bringt. Oft sind beide nicht kompatibel

Technologische Arbeitslosigkeit:
Durch die fortlaufende Industrialisierung wird der Mensch als Arbeitskraft nicht mehr in allen Bereichen benötigt. Maschinen sind produktiver und haben keine monatlichen Lohnkosten. Zudem gibt es keine Krankheits- und Urlaubstage und sind somit rentabel für ein Unternehmen.

Institutionelle Arbeitslosigkeit:
Hierzu zählt wenn der Anreiz für eine neue Stelle fehlt, z.B. bei einem hohen Arbeitslosengeld. Eine Neubeschäftigung bietet anfangs meist kein hohes Gehalt, oft ist das Arbeitslosengeld höher als das Anfangsgehalt und hält so den Arbeitslosen davon ab die Stelle zu nehmen.

Sockelarbeitslosigkeit:
Die Sockelarbeitslosigkeit stellt sich zusammen aus der friktionellen und der strukturellen Arbeitslosigkeit. Man bezeichnet sie auch als "Bodensatzarbeitslosigkeit".

Verdeckte Arbeitslosigkeit
Als verdeckte Arbeitslosigkeit bezeichnet man die Menschen, die in der offiziellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit überhaupt nicht auftauchen. Darunter fallen Hartz-IV-Empfänger, Langzeitarbeitslose, Menschen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Arbeitslose die an einer behördlich angeordneten Umschulungsmaßnahme der Agentur für Arbeit teilnehmen.

Stille Reserve:
Unter die "Stille Reserve" fallen die Menschen, die nicht bei einer Behörde registriert sind. Meistens sind dies Menschen die sowieso keine Leistungen von der Behörden erhalten und sehen deswegen auch keinen Grund sich zu melden.

Doch welche Wege gibt es aus der Arbeitslosigkeit? Sicher, die Agentur für Arbeit ist dazu verpflichtet einem Arbeitssuchenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen doch wer sich nicht darauf verlassen will oder selbst Initiative ergreifen möchte, der sollte sich seine neue Arbeitsstelle über das Internet suchen. Zahlreiche Stellenbörsen bieten alle Arten von Beschäftigungen an. Online-Stellenmärkte erleben einen nie gekannten Aufschwung. Eine sehr gute Alternative zurherkömmlichen Methode.

Autor: Nahla Berr
 
 
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