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Staubsauger Roboter - Funktionsprinizip

Autor: Ashizu | Erstellt am: 22.08.2011 | Gelesen: 504
Kategorie: Haus - Garten & Heimwerk | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Funktionsprinzip automatischer Reinigungshelfer

Staubsauger Roboter - Samsung Navibot SR-8855
Staubsauger Roboter - Samsung Navibot SR-8855
Einfache Modelle der unteren Preisklasse von Saugrobotern haben meistens nur einen Kollisionssensor der reagiert wenn das Gerät gegen ein Hindernis stößt, wonach dieses die Richtung ändert und weitersaugt bis zum nächsten Hindernis. Wenn ausreichend Zeit gegeben ist kann auch so letztendlich sichergestellt werden dass der ganze Raum gereinigt wird. Leider ist dieses einfache Funktionsprinzip nicht besonders effizient und die zeitliche Limitierung durch den Akku macht dies nicht zu einer optimalen Lösung. Akkus halten bestenfalls um die zwei Stunden lang, wonach das Gerät selbstständig zurück zur Ladestation fährt, falls eine vorhanden ist, und sich mehrere Stunden laden lassen muss bevor es wieder einsatzbereit ist.

Bei Modellen in der etwas höheren Preisklasse wird die Sache schon interessanter, diese Staubsauger Roboter verwenden meistens eine Kombination aus Kamera- sowie Ultraschall- und Infrarot-Sensoren um durch die Räume auch tatsächlich zu navigieren anstatt wie ein blindes Huhn durch die Gegend zu laufen bis sie wo hängenbleiben. Die meisten modernen Geräte haben ein Dual-Kamerasystem welches Punkte an der Decke registriert und 30 bis 60 mal pro Sekunde abspeichert. Gegenstände im Reinigungsbereich werden dann von meistens zwei bis drei Ultraschall-Sensoren sowie weiteren zwei bis vier Infrarot-Sensoren erfasst. Der bereits abgefahrene Weg wird hierbei durch die optischen Sensoren abgespeichert und das Abstürzen bei Stiegen wird ebenso durch Infrarot Sensoren welche das Gerät sofort anhalten lassen wenn kein fahrbarer Weg mehr abgetastet werden kann verhindert.

Fast zum Standard im Lieferumfang gehören mittlerweile virtuelle Wände die man aufstellen kann um Räume für die Reinigung aufzuteilen oder einfach um Druchgänge für das Gerät zu versperren. Diese virtuellen Wände sind einfache batteriebetriebene Infrarotsender die von den Sensoren des Roboters erkannt werden und ihm das durchfahren verbieten. Eine Fernbedienung um sich nichtmal mehr bücken zu müssen um das Gerät zu starten ist ebenfalls zu erwarten und einprogrammierbare Reinigungs-Modi sowie -Zeiten und -Intervalle machen einem das Leben auch einfacher.

Denn Unterschied zwischen einem einfachen Staubsaugerroboter und einem qualitativ höherwertigem Gerät erkennt man am einfachsten dadurch wenn man sieht ob er an der Wand entlang fahren kann ohne gegen sie zu stoßen, wofür ein seitlicher Infrarot-Sensor in der Regel sorgt.

Nähere Informationen zu einzelnen Geräten sind im Staubsauger Roboter Test nachzulesen.

Thomas Hammer
 
 
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