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Statt künstlichem Darmausgang: Chirurgen formen aus Dünndarm einen Enddarm

Autor: RHEINRUHRMED | Erstellt am: 16.09.2010 | Gelesen: 438
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Operation bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa

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Letzter Ausweg Operation: Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa stehen früher oder später vor der Entscheidung, sich am Darm operieren zu lassen. Die Aussicht jedoch, dass der eigene Dickdarm komplett entnommen wird, lässt viele Betroffene davor zurückschrecken. Zu groß ist letztlich die Angst, ein Leben lang mit einem künstlichen Darmausgang zu Recht kommen zu müssen. Dabei lässt sich dieses Schicksal durchaus vermeiden, wie Priv.-Doz. Dr. med. Kroesen vom Krankenhaus Porz am Rhein im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin rheinruhrmed.de erklärt.

„Wir können den Enddarm nachbauen", so der Mediziner. „Das geschieht, indem man den Dünndarm zu einem „J" formt und miteinander vernäht, so dass man hier ein Reservoir erhält, welches ein Fassungsvermögen von ca. 200 ml hat. Das entspricht ungefähr dem Fassungsvermögen des natürlichen Enddarms." So sei es möglich, einen weitgehend natürlich Stuhlgang zu ermöglichen. Welche Kriterien für eine Operation sprechen müssen, warum der Körper auch ohne Dickdarm auskommen kann und wie groß die Narben nach diesem Eingriff sind, lesen Sie im ausführlichen Interview auf: www.rheinruhrmed.de/interview/morbus_crohn_colitis_ulcerosa_kroesen_khporz.php

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