Es geht darum, Schwachstellen und Potenziale aufzudecken. Möglichst detaillierte Erfassung der erfolgskritischen, immateriellen Faktoren. Wertschöpfungszuammenhänge transparent kommunizieren. Mit Hilfe der Standortbilanz wird aufgezeigt, wie alles zusammenhängt.
Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Merkmale aus:
- Bildung Standortfaktoren-Cluster
- Mehrere Standortbewertung-Dimensionen
- Gewichtete Standortfaktoren
- Verknüpfung der Standortfaktoren
- Standort-Handlungsempfehlungen
- Eigen- und Fremdbild des Standortes
Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende Darstellungsoptionen aus:
- Standortprofil-Diagramm
- Standortportfolio nach Dimension
- Standortampel-Diagramm
- Standortfaktor-Wirkungsnetz
- Standortpotenzial-Portfolio
Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Vorteile aus:
- Übersichtlichkeit und Transparenz
- Leicht verständliche Darstellung
- Einheitlicher Aufbau
- Durchgängig bruchfreie Systematik
- Zahlenorientierte Denkweise
- Vollständigkeit
Eine Aufgabe der Standortbilanz besteht u.a. darin, dazu beizutragen, den Einfluss von „weichen" Faktoren auf die Standortentwicklung als Hebelkraft zu nutzen. Gerade über immaterielle Vermögenswerte liegen oft nur wenige oder keine verlässliche Daten vor. Deshalb müssen insbesondere die weichen Faktoren erst einer systematischen Entwicklung und Steuerung zugänglich gemacht werden. D.h. Methoden und Instrumente zur systematischen Steuerung der wichtigsten immateriellen Standortressourcen werden zunehmend unverzichtbar. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Finanzcontrolling angehen kann.
In seinen Grundzügen wird dieses Instrument beschrieben von Becker, Jörg: Non Financial Standortbilanzen, 2008, ISBN 978 3 8370 6240 3
Dipl.Kfm. Jörg Becker (www.beckinfo.de)