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Standort Bad Homburg - Friedrichsdorf: Beobachtung = Vorstufe Standortanalyse

Autor: beckinfo | Erstellt am: 09.03.2011 | Gelesen: 498
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Es gibt keine guten oder schlechten Standorte - Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

Informations- und Materialsammlung
Informations- und Materialsammlung
Für eine nachhaltige Standortanalyse könnte eine unabhängige Standortbeobachtung quasi zur Informations- und Materialsammlung vorgeschaltet werden. Die Person eines solchen Informationssammlers sollte interessenneutral und ein Generalist sein. Ein Beobachterstatus setzt weiter voraus, dass man sich regelmäßig direkt vor Ort aufhält und somit in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt ein Bild vom Geschehen zu machen.

Nachbarstandorte von Bad Homburg und  Friedrichsdorf (Hochtaunuskreis) : Glashütten, Grävenwiesbach, Königstein, Kronberg, Neu-Anspach, Oberursel, Schmitten, Steinbach, Usingen, Wehrheim, Weilrod. Prinzip Bedarfsanalyse Standortbewertung: Fragenkatalog: Wie dringend oder geeignet wäre eine systematische Standortanalyse/-bewertung ? Jeder Standort hat sein ganz individuelles Profil und erfordert ein darauf genau zugeschnittenes Konzept für seine Entwicklung  und Vermarktung. In diesem Zusammenhang stellen sich immer wieder Fragen wie beispielsweise: Haben die politisch und fachlich Verantwortlichen des Standortes alle erfolgsrelevanten Qualitäts-/ Erfolgsfaktoren und Prozesse des Standortes vollständig/lückenlos und transparent nachvollziehbar (z. B. mit einer auch für Finanzleute vertrauten Darstellungsweise) identifiziert und dokumentiert? Gibt es intern aus der Eigensicht des Standortes heraus eine fundierte Meinung darüber, welches/e Gewicht/Priorität jedem Standortfaktor im Einzelfall beizumessen ist (Standort-Eigenbildanalyse)? Haben die politisch und fachlich Verantwortlichen des Standortes fundierte Kenntnis davon, welche Gewichtung extern aus der Sicht Dritter (z.B. ortsansässige Firmen, ansiedlungsinteressierte Investoren u.a.) bestimmten Standortfaktoren zugeordnet wird (Standort-Fremdbildanalyse) ?

Für das hier im Interesse stehende Standortpaar Bad Homburg v.d.H.  -  Friedrichsdorf werden für die Standortbeobachtung u.a.  folgende Konzepte und Grundprinzipien zugrunde gelegt: Prinzip 3-fach-Bewertung, Prinzip Ampelanzeige, Prinzip Profilanazeige, Prinzip Potenzialanzeige, Prinzip Verknüpfungsanzeige, Prinzip Wirkungsanzeige, Prinzip GAP-Anzeige, Prinzip Benchmark-Anzeige, Prinzip SWOT-Anzeige, Prinzip Szenario-Anzeige, Prinzip Gewichtungs-Anzeige. Hierzu wurden von Jörg Becker bereits eine Reihe von Arbeitsmaterialien entwickelt, die für eine ganze Reihe von spezifischen Standortfragen und Standortanalysen genutzt und angewendet werden können: Jörg Becker: Non-Financial Standortbilanzen ISBN 978 3 8370 6240 3; Jörg Becker: Die Vermessung der Standorte, ISBN 978-3-8370-6724-8: Jörg Becker: Wirtschaftsförderung und Standortanalyse, ISBN 978-3-8370-9038-3; Jörg Becker: Standortmarketing mit Qualitätsprofilen ISBN 978-3-8370-9704-7; Jörg Becker: Strategischer Potential-Check des Standortes ISBN 978-3-8370-4978-7; Jörg Becker: Wirtschafts-förderung als Business Enabler, ISBN 978-3-8391-0833-8; Jörg Becker: Kultur- und Kreativwirtschaft im Netz der Standortfaktoren, ISBN 978-3-8391-1635-7; Jörg Becker: Standortanalyse Kultur- und Kreativwirtschaft, ISBN 978-3-8391-2058-3; Jörg Becker: Immobilienwirtschaft im Standort-Möglichkeitsraum, ISBN 978-3-8391-2306-5; Jörg Becker: Standortindikatoren I. ISBN 978-3-8391-1823-8; Jörg Becker: Standortanalyse aus dem Indikatoren-Cockpit, ISBN 978-3-8423-1858-8; Jörg Becker: Standortökonomie weicher Faktoren ISBN 978-3-8391-6981-0; Jörg Becker: Strategietransfer zum Standortgeschehen, ISBN 978-3-8391-8166-9; Jörg Becker: Standortinspektion, ISBN 978-3-8391-8372-4.

Eigene Kompetenzen einbringen: Zunächst werden die zu einem Standort gemachten Beobachtungen in einem Informations- und Daten-Pool gesammelt. Ist hierbei eine bestimmte Grundmenge erreicht, sollte das Ganze mit einer durchgängig bruchfreien Systematik unterfüttert und geordnet werden. Was ein Standortbeobachter jetzt zusätzlich einbringen kann, sind eigene Qualifikationen und Berufserfahrungen. Beispielsweise indem das notwendige Denken in Szenarien durch entsprechende Instrumente unterstützt werden kann. Wie Benchmarking, SWOT-Analyse, Risiko- und Wahrscheinlichkeitsrechnung oder ähnliches. Ein Standortbeobachter sollte ein Generalist sein, der vor allem das Denken in Zusammenhängen gewohnt ist.

Jörg Becker (www.beckinfo.de)
 
 
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