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Stadt Kufstein geht auf Ideenfang bei seinen Bewohnern

Autor: brainfloorpr | Erstellt am: 11.02.2009 | Gelesen: 1174
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Bevölkerung plant einen Stadtteil mit und wird dafür belohnt

Berthold - Karner - Bgm. Dr. Marschitz
Berthold - Karner - Bgm. Dr. Marschitz
Kufstein - Das Kasernenareal in Kufstein wurde geschlossen. Um die rund 40 000 Quadratmeter Baugrund des Geländes sinnvoll zu nützen, geht die Stadt Kufstein auf außergewöhnlichen Ideenfang. Die Bevölkerung ist nun aufgerufen, selbst kreativ zu werden. Insgesamt werden 500 Ideenimpulse angenommen.

„Primär ist die Bevölkerung und die Wirtschaftstreibenden der Stadt Kufstein aufgerufen, aber auch „externe" Personen sind herzlich eingeladen ihre Ideen und Vorstellungen für die nachhaltig sinnvollste und beste Nutzung des zentral gelegenen ehemaligen Kasernenareals einzubringen", informiert Bürgermeister Dr. Herbert Marschitz, der den Auftrag für den außergewöhnlichen Ideenfang erteilte.

Ideen abgeben und Geld verdienen

Ein Sprichwort besagt „Das Schwerste an einer Idee ist nicht, sie zu haben, sondern zu erkennen, ob sie gut ist." Daher wird sich ein internes Team, das sich aus Mitarbeitern von brainfloor.com und der Stadt Kufstein zusammensetzt, um die Auswertung der Ideen kümmern. Zunächst werden alle Impulse aufgenommen und nach dem Schulsystem mit Noten von eins bis fünf bewertet.

„Jede abgegebene Antwort, die eine bessere Note als vier hat, bekommt einen BrainChip. Jeder BrainChip ist einen Euro wert", erklärt Marcus Berthold von brainfloor.com. Die beste Idee erhält zusätzlich eine Prämie von 300 Euro.

Impulse statt fertiger Konzepte

„Die Ideenimpulse sollen für den Eigentümer, Investor bzw. die Stadtgemeinde Kufstein eine Entscheidungshilfe für eine mögliche Umsetzung sein, die eine bestmögliche Abdeckung der Bedürfnisse der Bürger und Bürgerinnen, Wirtschaft, Gäste, usw. gewährleistet," erklärt Bürgermeister Dr. Marschitz.

Daher werden auch keine fertigen Konzepte erwartet, sondern Impulse für die weitere Planung von Detailprojekten gesucht. Und so einfach geht's. Um mitzumachen kann sich jeder auf brainfloor.com als BrainWorker, also Ideengeber, eintragen und seine Idee abgeben. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei jedem bisher realisierten Ideen-Projekt interessante Ideen dabei waren, die als Impuls für das Detailkonzept gedient haben", so Berthold, der hier eine große Chance für die Stadt Kufstein sieht.

Stadt Kufstein nützt Mega-Trend

Marcus Berthold und Reinhard Karner sind die Initiatoren und Inhaber der Ideenplattform brainfloor.com. „Open Innovation" heißt der Megatrend der Zukunft und bezeichnet einen Marktplatz für jene, die Ideen suchen und andere, die Ideen haben.

„Wir persönlich finden es bemerkenswert, dass die Stadt Kufstein dieses Potenzial nutzt und die Bevölkerung sowie die Wirtschaftstreibenden mit einbezieht", erzählen Berthold und Karner abschließend.

Ideen können online unter dem Link www.brainfloor.com/Kufstein abgegeben werden.
 
 
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