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Staatsschulden auf Kosten des Steuerzahlers

Autor: Desiree-Sophie | Erstellt am: 14.07.2011 | Gelesen: 422
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Was passiert eigentlich mit den Millionen, die jeder Arbeitnehmer jedes Jahr als Steuern bezahlt?

Deutschland macht immer mehr Schulden auf Staatskosten und es ist fraglich, ob wir diese Schulden jemals wieder auf "natürlichem" Wege los werden. Wahrscheinlich ist das jedoch leider nicht.

Wenn wir uns im Internet den aktuellen Schuldenstand ansehen, dann können wir gar nicht so schnell lesen, wie sich diese Zahl schon wieder verändert. Wir haben aktuell einen Schuldenstand von über 1,9 Billionen Euro, was bedeutet, dass jeder Mensch, vom Baby bis zum Senioren eine aktuelle Verschuldung von 24.000 € hat. Die Schulden vermehren sich pro !Sekunde! um 2279 €. Und das sogar in der Nacht, wo der normale Mensch schläft und wahrscheinlich auch Politiker in ihren Betten liegen werden. Wie das zu verstehen ist, habe ich erst mit der Zeit verstanden. Wenn sich Deutschland schließlich Geld von einer Bank leit, muss dieses mit den Zinsen auch irgendwann zurück gezahlt werden. Dabei ist es egal, ob das Nachts um drei passiert, oder tagsüber um drei.

Doch wieso darf eine einzige Politikerin, die sich unsere Bundeskanzlerin nennt, über das Geld jedes einzelnen Steuerzahlers bestimmen? Wenn Angela Merkel sagt, dass Griechenland Milliarden Euro von Geld braucht, dann haben wir kein Veto dagegen. Es wird das Geld überwiesen, und unsere Schulden vermehren sich, weil Deutschland scheinbar das Geld in gewissen Dingen zum Fenster hinaus schmeißt. So kommt es mir zumindest manchmal vor. Aber für ein Land wie Somalia, dass gerade seine schlimmste Dürre seit über fünfzig Jahren durchleidet haben wir gerade einmal lächerliche Beträge. Natürlich sind eine Million Euro für dortige Verhältnisse einiges, aber den Menschen dort fehlt es an allem und wir spenden gerade einmal ein 190.000 von dem Geld, was wir für andere, weit weniger wichtigere Dinge investieren.

Aber angeblich steht es ja um die deutschen Finanzen so gut wie lange nicht mehr und die Koalition verspricht uns Steuersenkungen. Das soll angeblich besonders für Menschen aus der Mittelklasse gedacht sein. Leben wir also tatsächlich wieder in einer drei Klassengesellschaft? Auch hier in Deutschland gibt es genügend Menschen die nicht wissen, wie sie den nächsten Monat überstehen sollen, wo Kinder froh sind, wenn sie einmal in der Woche etwas Warmes zu Essen bekommen. Gerade um diese Menschen ist es doch wichtig, sich zu kümmern, damit sie sich nicht komplett alleine gelassen fühlen. Das es hier immer schwarze Schafe gibt, die so etwas ausnutzen ist auch nix neues, denn so etwas gibt es egal in welcher Beziehung.

Doch so kann und darf es nicht weiter gehen. Ich bin gespannt, ob wir bis Ende des Monats die Zwei Billionen "geschafft" haben. Traurig wäre es, denn schließlich reden alle davon, wie dringend wir den Euro retten müssen, so wird das bestimmt nichts! Aber nur gemeinsam haben wir die Chance etwas zu verbessern, in dem wir uns eben nicht alles von den da Oben gefallen lassen.

14. Juli 2011, Désirée-Sophie Lepell
 
 
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