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Staatsanwaltschaft München I ermittelt gegen Esowatch.com

Autor: HolgerM | Erstellt am: 21.08.2008 | Gelesen: 8137
Kategorie: Internet & Multimedia | Bewertung: rateArateArateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Esowatch / esowatch.com wichtiges Informationsportal der sogenannten "rechten Szene"

Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt gegen Esowatch. Somit steht den anonymen Betreibern von Esowatch.com nun massiver Ärger ins Haus. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, ermittelt die Staatsanwaltschaft München I unter anderem wegen Verleumdung, Verletzung des Urheberrechts und Verletzung der Impressumspflicht gegen die Betreiber von Esowatch. Zudem zeigt sich Esowatch vermehrt als Informationsportal der so genannten "rechten Szene". Für Hinweiße die zur Identifizierung der gesuchten Personen führen, ist eine Belohnung ausgesetzt. Für Esowatch.com kommts nun knüppeldick. Die anonymen Betreiber von Esowatch.com, nach deren eigener Aussage deutsches Recht für sie nicht gilt, weil, Zitat, "unser Server in den USA steht" werden nun offensichtlich Opfer dieser wohl eigenartigen Rechtsauffassung.

Die Staatsanwaltschaft München I teilt diese Rechtsauffassung jedenfalls nicht, und ermittelt gegen Esowatch wegen Verleumdung, Verletzung des Urheberrechts, Verletzung der Impressumspflicht und anderem. In der Tat ist es auch schwer nachzuvollziehen, welche Motivation dem Verhalten von Esowatch zu Grunde liegt. Die anonyme Verunglimpfung Dritter, die Esowatch.com in der Art betreibt, dass der Unwahrheit entsprechende Sachverhalte als erwiesen und wahr dargestellt werden und Internetleser auch noch der falsche Eindruck vermittelt wird, als würden die "Angeprangerten" sich selbst zu den aufgestellten Behauptungen äußern ist freilich nur mit dem Vorsatz seitens Esowatch.com zu erklären, dass man auf Kosten Dritter die eigene Internetbekanntheit um jeden Preis erhöhen will, ohne sich dabei an geltendes deutsches Recht zu halten. Dass die Betreiber von Esowatch für ihren Internetauftritt die selbe Software wie seriöse Anbieter von echten Informationsportalen, wie z. B. Wikipedia, benützen, und damit den entsprechenden Eindruck der Zugehörigkeit zu derartigen Anbietern erwecken, ohne freilich darauf hinzuweisen, dass man sich beispielsweise seitens Wikipedia bereits mehrfach und energisch von Esowatch distanziert hat, ist wohl allem voran als schlechter Stil zu bewerten.

Dass aber bisher unbescholtene Zeitgenossen seitens Esowatch.com mit nachweislich der Unwahrheit entsprechenden Tatsachen diskreditiert werden, ist ohne Zweifel ein Straftatbestand. Diesem Sachverhalt versuchen sich die Betreiber von Esowatch.com dadurch zu entziehen, dass sie aus der Anonymität agieren, und das Internet zum rechtsfreien Raum erklären. Die Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft München I sind daher im Sinne eines demokratisch, rechtsstaatlichen Internet sehr zu begrüßen, und es bleibt zu hoffen, dass die rechtswidrigen Aktivitäten von Esowatch keine Schule machen werden. Die seitens Esowatch getätigten Versicherungen, dass die gemachten Angaben "schon alle der Wahrheit entsprechen würden", siehe Esowatch.com, sind ganz ohne Zweifel als genau so fadenscheinig wie dreist zu bezeichnen. Dies zeigt sich ganz besonders dadurch, dass man seitens Esowatch nicht darauf bestehen müßte, entsprechende Ansichten anonym zu verbreiten, da das deutsche Presserecht als eines der weltweit liberalsten gilt, und es somit keinen Grund gibt, der Wahrheit entsprechende Tatsachen nur anonym bekannt zu machen.

Die Weigerung seitens Esowatch.com, die eigene Identität preiszugeben, ist folglich ein bereits ausreichendes Indiz, um den Wahrheitsgehalt der Esowatchveröffentlichungen als komplett fehlend zu beurteilen. Vor diesem Hintergrund drängt sich nicht zuletzt die Vermutung auf, dass Esowatch ebenfalls einen Beitrag zur Unterstützung der ewig Gestrigen leisten will, und durch gezielte Veröffentlichungen ein Informationsforum für braune Sympathisanten darstellt, natürlich mit der ständigen Betonung, die braune Szene zu missbilligen, um seitens der Justizbehörden unbehelligt zu bleiben. Dieser Sachverhalt würde erklären, warum die Betreiber von Esowatch.com sich ausschließlich anonym gebärden und in der rechten Szene Esowatch.com mittlerweile als Informationsquelle ersten Ranges angesehen wird. Dieser Wunsch seitens Esowatch wird nun aber nicht in Erfüllung gehen, denn die Staatsanwaltschaft München I hat die Ermittlungen aufgenommen und wird hoffentlich diesem Treiben ein Ende setzen, so es denn rechtswidrig bzw. strafbar ist. Für Hinweiße, die zur Identifizierung der Betreiber von Esowatch.com führen, ist eine Belohnung ausgesetzt. Nähere Angaben hierzu erteilt die Staatsanwaltschaft München I zu richten.

H. Meyer
 
 
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