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Sprachschule, in der man via Web 2.0 Spanisch und Französisch lernen kann

Autor: Glovico | Erstellt am: 18.05.2010 | Gelesen: 605
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Einen Spanischkurs oder Französischkurs bequem von der eigenen Couch nehmen und durch Fairtrade in einem Social Business Entwicklungshilfe leisten

Social Business Entwicklungshilfe
Social Business Entwicklungshilfe
Am 22. Mai 2010 startet das Social Business glovico.org. Über das Web 2.0 - Internetportal bieten Muttersprachler aus Afrika und Lateinamerika günstige & individuelle Sprachkurse in Spanisch und Französisch an. Ziel ist es, den Lehren vor Ort ein Einkommen zu ermöglichen. Gleichzeit kann man in dieser Sprachschule bequem von der eigenen Couch Spanisch und Französisch lernen.

Auf glovico.org können Nutzer via Skype individuelle Sprachkurse buchen. Das Besondere daran: Die Sprachlehrer kommen aus Peru, Guatemala, dem Senegal, der Elfenbeinküste oder Ghana. Für sie bietet glovico.org ein zusätzliches Einkommen mit langfristiger Perspektive. Ihren Stundenlohn legen die Sprachlehrer dabei selbst fest. Er liegt meist zwischen drei und zehn Euro.

Für die Nutzer ist glovico.org damit eine relativ sparsame Möglichkeit, eine Sprache zu erlernen. Aber nicht nur das: „Man kann abends auf der Couch liegen, sich mit einem Sprachlehrer aus dem Senegal unterhalten und leistet dabei auch noch Entwicklungshilfe", sagt glovico-Gründer Tobias Lorenz. Zudem sei jede Sprachstunde gelebter interkultureller Austausch. „Beide Seiten können viel vom Leben und vom Land des anderen erfahren."

Zukünftige Gewinne werden in soziale Projekte reinvestiert

Der 28jährige Lorenz sieht in unternehmerischen Ansätzen zur Entwicklungszusammenarbeit die Zukunft. Er nennt das Konzept „Fairtrade 2.0". Mit glovico.org will er keinen Profit machen. Das Portal soll sich lediglich selbst tragen. Zukünftige Gewinne werden in soziale Projekte reinvestiert.Um die Qualität der Sprachstunden sicherzustellen, hat Lorenz ein Community-Rating entwickelt. Darüber können die Nutzer der Sprachkurse ihre Lehrer bewerten. Eine erste Sprachstunde zum „Reinschnuppern" ist kostenlos. glovico steht für „Global Video Conference". Das Portal wurde in einer Beta-Version getestet und startet nun offiziell am 22. Mai 2010.

Lorenz, der im Hauptberuf bei einer Stiftung für Wirtschaftsethik arbeitet, hat die Investitionskosten für glovico aus eigener Tasche bezahlt. Er beschreibt sich selbst als Sozialunternehmer. „Es geht nicht darum, reich zu werden, sondern glücklich zu sein mit dem, was man tut."

Für weitere Informationen:
Tobias Lorenz
Glovico UG (haftungsbeschränkt) c/o Stiftung Wertevolle Zukunft,
Max-Brauer-Allee 22, 22765 Hamburg
Mobil 0175 - 694 87 38, Fon 040 - 23 55 89 43, Mail tobias.lorenz@glovico.org

 
 
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