Aber warum gibt es eigentlich verschiedene Tischtennisbälle? Welche Tischtennisbälle sind denn nun am besten geeignet, um ein Match zu bestreiten?So richtig wirklich lässt sich diese Frage nicht unbedingt beantworten, denn der immer währende Fortschritt hat auch vor dem Tischtennis nicht halt gemacht. Gerade bei großen und weltweit anerkannten Turnieren waren die Zuschauer meist ein wenig überfordert, konnten sie doch dem oft mit hoher Geschwindigkeit hin und her fliegenden Ball gar nicht mit dem Auge erfassen.
Die Hersteller machten sich hierüber natürlich schon ihre Gedanken und entwickelten einen neuen Tischtennisball. Dieser ist nun mit 2,7g um genau 0,2g „schwerer" und mit nun 40mm auch um genau 2mm größer als der bisher verwendete Ball. Die Zuschauer sollten nun eigentlich dem Weg des Balls über die
Tischtennisplatte folgen können....
Allerdings hatte wohl niemand daran gedacht, dass die Hersteller der
Platten und der Schläger auch nicht schlafen. Die Oberfläche der Tischtennisplatte und die Beläge der Schläger wurden natürlich weiterentwickelt. Schließlich muss eine Platte und auch ein Schläger dem Tempo des Balls gewachsen sein, immerhin fliegt dieser mit bis zu 150 km/h über die Platte und prallt natürlich auch mit einem dementsprechenden physikalischen Gewicht auf den Schläger. Aufgrund der Weiterentwicklung des Platte und des Schlägers wurde das Spiel schneller und schneller. Der Weg des Balls kann mittlerweile auch nicht wirklich mehr verfolgt werden. Im Handel sind Tischtennisbälle von unterschiedlicher Qualität erhältlich, sie reichen von den so genannten 1*-Bällen bis zu den qualitativ besten 3*-Bällen. Auch die Preise schwanken hier natürlich. Wer diesen Sport als „Profi" betreibt, wird sich wohl eher auf die 3*-Bälle verlassen, die dann auch im Preis ein wenig höher sind. Für das Spiel im heimischen Garten dürften sicherlich auch die günstigeren Bälle ausreichen.