Mehr als 2000 Besucher aus aller Welt informierten sich über aktuelle Trends und Entwicklungen bei d
Von innovativen Komponenten bis zur vollautomatisierten Lösung, die testXpo -17. Fachmesse für Prüftechnik - deckte alle relevanten Aspekte der Prüftechnik ab. Mehr als 2000 Interessenten aus aller Welt informierten sich im Oktober in Ulm über aktuelle Trends und Entwicklungen. Bemerkenswerte Systemlösungen für alle Industriezweige, zukunftweisende Technologien und Dienstleistungen der Zwick Roell Gruppe sowie der 30 Partnerfirmen fügten sich zu einem abwechslungsreichen Programm.
Zwick auf Wachstumskurs
Ende 2007 wurde das ehrgeizige Ziel des schwäbischen Prüfmaschinenherstellers aus dem Jahre 2004, Weltmarktführer bei den statischen Prüfsystemen zu sein, erreicht. „Wir sind und bleiben die Nummer 1 bei statischen Prüfsystemen und wachsen stark bei dynamischen Prüfsystemen. Durch eine leidenschaftliche Kundenorientierung erarbeiten wir uns weiterhin Wachstum," führt Dr. Jan Stefan Roell, Vorstandvorsitzender der Zwick Roell Gruppe, anlässlich der Pressekonferenz aus. In diesem Jahr wird ein Umsatz von 145 Mio. Euro angestrebt (2007: 131 Mio. Euro).
Das kontinuierliche Wachstum in den letzten Jahren erlaubt hohe Investitionen in neue Technologien, Infrastruktur und Personal. Sie sollen das Wachstum in den traditionellen Märkten sichern und eine Ausweitung des Geschäftes in neuen Branchen und Regionen ermöglichen.
Dienstleistungsangebot erweitert
Gemäß den Unternehmensleitlinien wird besonders großen Wert auf das Dienstleistungsangebot gelegt, das ständig ausgebaut wird. In einem neuen Labor für Schwingfestigkeit und Schlagdynamik führt ein Team von qualifizierten Anwendungstechnikern umfassende, quasi-statische, zyklische, schlagdynamische und Schwingfestigkeits-Prüfungen im Kundenauftrag durch. Zum Angebot gehört die Beratung hinsichtlich des optimalen Prüfverfahrens, der Prüfungsdurchführung, der Konstruktion und Adaption von Prüfvorrichtungen sowie die Auswertung, Dokumentation und Interpretation der Versuche. Neben der „dynamischen" Auftragsprüfung bildet das Vorführlabor die zweite tragende Säule des Labors für Schwingfestigkeit und Schlagdynamik, in dem Vorprüfungen und Vorführungen für Kunden durchgeführt werden.
Ein umfangreiches Servicepaket mit Modernisierung und weiteren Dienstleistungen wie Inspektion, Kalibrierung, Projektplanung, Auftragsprüfung, Ferndiagnose und -wartung sowie der Zwick Akademie (Training, Seminare) vervollständigen das Angebot.
Weiterentwicklungen bei der Prüfsoftware
Zwick investiert ständig in der Weiterentwicklung der Prüfsoftware testXpert® II, die seit drei Jahren erfolgreich auf dem Markt ist und die sowohl im weltweiten Industrieeinsatz als auch in Forschung und Entwicklung Ihre Stärken zeigt.
Auf der diesjährigen testXpo, wurden mit der neuen Version 3.1 nützliche Weiterentwicklungen vorgestellt. Ein Highlight ist der direkte Export nach Excel mit einem Mausklick. Der Export beinhaltet einzelne Tabellenblätter für Parameter, Ergebnisse, Statistik und Messwerte inklusive X -Y Grafik. Zudem kann die Anzahl der zu exportierenden Messwerte und das Messwertraster individuell festgelegt werden ; kurzum ein ideales Werkzeug für externe Auswertungen.
Bei der ebenfalls neuen Funktion „Ergebnisbeschriftung" kann der Benutzer mit einem Mausklick alle gewünschten Ergebnisse mit Name, Wert und Einheit in der Grafik anzeigen lassen. Dadurch und mit zusätzlichen Beschriftungsblöcken kann die Aussagekraft der Grafiken deutlich erhöht werden.
Das Prüfen unter Temperatureinflüssen erhält einen immer höheren Stellenwert bei der Materialprüfung. testXpert® II bezieht nun Hochtemperaturöfen – inklusive mehrerer Heizzonen – und Klimakammern standardmäßig in alle Prüfvorschriften mit ein. Damit entfallen Softwareanpassungen für Prüfungen unter Temperatureinflüssen. Weiterhin gibt es jetzt auch die Möglichkeit Prüfungen mit frei konfigurierbaren Temperaturprofilen durchzuführen.
Aufgrund der starken Kundennachfrage wurde jetzt auch die Datenanbindung der Prüfsoftware testXpert® II an SAP umgesetzt. Damit können auf einfache Art und Weise Parameterwerte von SAP importiert und Prüfergebnisse aus testXpert® nach SAP exportiert werden. Damit entfällt das manuelle Einpflegen der Prüfergebnisse, so dass unnötige Fehlerquellen vermieden werden.
Neben der bewährten RS232-Schnittstelle für die Verbindung der testControl Elektronik und dem Prüfrechner kann jetzt auch eine Ethernet-Schnittstelle verwendet werden.
Bei allen Neuerungen steht die einfache und intuitive Bedienung der Prüfsoftware immer im Vordergrund. Dieses Ziel wird durch intelligente Assistenten und praxisorientierte Defaultbelegungen erreicht.