Wirkugsvoller Spamschutz
Jeder kennt sie und jeder hatte schon mal damit zu tun: Captchas. Diese kleinen Buchstaben und Zahlenfolgen die als Spamschutz verwendet werden und mehr nerven als nutzen.Es gibt sie in den verschiedensten Formen, mit Farbe, verdreht, verformt und verfremdet. Im Bestreben die Ziffern für Spambots unleserlich zu machen wird keine Rucksicht genommen, bei einigen ist der Spamschutz dann so gut das noch nicht einmal mehr normale Menschen die Captchas entziffern können, von behinderten Menschen ganz zu Schweigen.
Wie sinnvoll sind diese Captchas den? Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit für einen wirkungsvollen Spamschutz?Die Erkennungssoftware der Spambots wird immer besser. Schrag gestellt Zahlen oder Buchstaben sind schon längst kein Problem mehr. Man muss die Ziffern schon sehr verfremden damit ein Spambot sie nicht erkennen kann. Werden sie aber zu sehr verfremdet kann ein Mensch sie auch nicht mehr erkennen. Guter Spamschutz kann, im Gegensatz zu Captchas, durchaus auch Barrierefrei sein. Allerdings Braucht man zum Anwenden dieser Methoden gute
HTML
und CSS Kenntnisse.
Ein wirkungsvoller Spamschutz sind zum Beispiel versteckte Eingabefelder die Menschen nicht sehen können, Spambots aber sehr wohl. Gibt man diesem Feld noch einen interessanten Namen kann man sicher sein das der Spambot das Feld ausfüllt. Jetzt braucht man bloß noch zu überprüfen ob das Feld ausgefüllt ist oder nicht. Ist es ausgefüllt handelt es sich um Spam. Wichtig dabei ist allerdings das dieses Eingabefeld nicht mit `hidden` versteckt wird, das können Spambots erkennen, es muss über CSS ausgeblendet werden.
Eine weitere Methode sich vor Spam zu schützen ist zum Beispiel zu überprüfen ob in der Nachricht Links enthalten sind. Die meisten Spambots werden zum versenden von Links genutzt. Zeigen Sie eine Nachricht an die Besucher ihrer Seite an das keine Links erlaubt sind oder das maximal nur ein Link erlaubt ist. Wird die Nachricht überprüft und es sind dennoch mehrere Links vorhanden wird die Nachricht als Spam eingestuft und nicht weitergeleitet.
Das waren jetzt nur zwei Möglichkeiten zur Spamabwehr aber das sollte zeigen dass es nicht immer die Benutzer unfreundlichen Captchas sein müssen.
Harald Breuer