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Spam-Mails in Deutschland gehen zurück

Autor: LenaKoch | Erstellt am: 10.09.2010 | Gelesen: 482
Kategorie: Internet & Multimedia | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Tricks der E-Mail Betrüger werden nicht nur immer raffinierter, sie verschicken auch noch immer mehr gefährliche Botschaften im Netz.

Spam-Mails in Deutschland
Spam-Mails in Deutschland
Die Tricks der E-Mail Betrüger werden nicht nur immer raffinierter, sie verschicken auch noch immer mehr gefährliche Botschaften im Netz. Um brisante Daten zu schützen, müssen Unternehmen immer mehr Vorsicht walten lassen.

Eine Studie von Symatec erbrachte vor kurzem das Resultat, dass „personalized spamming" bei den Betrügern momentan hoch im Kurs steht. Dies erschwert es den Nutzern, eine verlässliche Mail von einer Spam-Mail zu unterscheiden.

Aber dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Nach dem „Security Report 2010" nahm das Volumen zwischen Mai und Juli 2010 um stattliche 10 Prozent zu. Es gibt auch eine frohe Nachricht. Während die restliche Welt im Spam ersäuft, geht das Verschicken von unerwünschten Mails in Deutschland zurück, es liegt hier auf Platz sieben.

Dies heiß sicher nicht, dann man hierzulande nicht auch ab und zu Spam-Nachrichten wie beispielsweise aus den Vereinigten Staaten, der der größte Versender von Spam-Mails ist, zu bekommen. Nur auf die Bundesrepublik bezogen lag der Anteil dieser Mails im letzten Monat bei stattlichen 96,4 Prozent und hat somit wieder eine Rekordstufe erreicht.

Zum ersten Mal fand man im Juni dieses Jahres auch JavaScript-Spam. Diese Mail beinhaltet einen HTML-Anhang, der, wenn er geöffnet wird, eine JavaScript öffnet, das den Nutzer auf die Zielseite des Spammers führt. So will man Spam-Filter umgehen, da man in der Nachricht keine Links zu einschlägigen Seiten finden kann.

Was Phishing betrifft, so kann man zusammenfassend sagen, dass dieser Bereich besonders von Mail beherrscht wird, die das Ziel haben Kontodaten des Online Dienstes PayPal herauszubekommen. Hier ist es dem Nutzer angeraten, besondere Vorsicht walten zu lassen. Zudem wollten viele dieser Mails Kreditkarteninfos ausspähen.

Besonders schnell stieg auch das Volumen von Malware an, die per Mail verschickt wird, er war viermal so hoch wie sonst. Diese Angriffe wurden meist mit Trojanern durchgeführt, die meistens als .exe - oder .zip Dateien, sogar als Word-Dateien im Anhang waren.

Besonders vorsichtig sollte man mit Pharma- oder Casino Mails sein, denn diese sind bei Betrügern besonders beliebt. Nicht nur Kunden sondern auch Unternehmen sollten sich über diese Gefahren im Klaren sein und sich, so gut es nur geht, schützen.

Besonders Firmenrechner enthalten oftmals brisante Daten, die man nicht verspielen sollte. Besonders wenn es sich um den Verlust von Kontodaten handeln, bekommt man von den Anwendern nur in den seltensten Fällen noch eine Chance.

Lena Koch
 
 
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