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Sonnenuhren und die Hintergründe

Autor: sonnenuhr | Erstellt am: 08.12.2009 | Gelesen: 1534
Kategorie: Haus - Garten & Heimwerk | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Interessantes zu Sonnenuhren und ihrer Entstehung

Frostfeste Gartensonnenuhren
Frostfeste Gartensonnenuhren

Sonnenuhren, der Schatten zeigt die Stunde an

Die Sonnenuhr ist ein Zeitmesser, der aus der Lage des Schattens die Ortszeit erkennen lässt. Auf einer markierten Fläche zeigt ein Stab, der parallel zur Erdachse liegt, die genaue Sonnenzeit an. Die Sonnenuhr hat sich aus dem Gnomon entwickelt Der Gnomon ist ein Schattenstab, das älteste Meßinstrument überhaupt. Die Kunst eine Sonnenuhr zu konstruieren bezeichnet man darum auch als Gnomonik. Die Stundeneinteilung der Skala, in 24 gleich lange Abschnitte, erfolgte im 14. Jahrhundert. In der Zeit davor waren die Stunden ungleich lang, da man fälschlicher Weise den hellen Tag und die dunkle Nacht in je 12 Teile unterteilte.

Man unterscheidet einmal die Äquatorialuhr, bei ihr ist die Ebene, auf die der Schatten fällt, senkrecht zum Stab, also parallel zur Ebene des Äquators und da die Sonne auf ihrem täglichen Gang sich parallel zu dieser Ebene bewegt, rückt der Schatten um ebensoviel Grad auf der markierten Ebene weiter. Ferner gibt es noch die Horizontaluhr, bei der, wie der Name schon sagt, das Zifferblatt horizontal liegt. Die 12 Uhr Stundenlinie liegt hier in der Ebene des Meridians, aber die übrigen Stundenlinien sind nicht der Zeit sondern im Winkel zum Äquator ausgerichtet. Man unterschied auch noch zwischen Morgen-, Mittag- und Abenduhren. Wie die Namen schon sagen, wird die Zeit des entsprechenden Tagesabschnitts angegeben.

So zeigt die Morgenuhr nur die Vormittagsstunden, eine Abenduhr nur die Nachmittagsstunden an. Die Mittagsuhr zeigte im Sommerhalbjahr die ersten Morgen-, und im Winterhalbjahr die letzten Abendstunden, an. Bei den späteren hemisphärischen Sonnenuhren zeigt ein schattenwerfendes Fadenkreuz, das das ganze Jahr hindurch die Sonnenzeit, auf der in einer Halbkugelsonnenuhr angebrachten Teilung, an. Übrigens geben die Sonnenuhren nicht die normale Zeit , sondern lediglich die wahre Sonnenzeit an, wobei ihre größte Schwäche zu Tage tritt : Bei schlechtem Wetter sind sie nicht zu gebrauchen. Die alten Sonnenuhren üben ein Faszination auf die Menschen aus. Das erkennt man daran, dass sie wieder verstärkt in Gärten und Parkanlagen auftauchen. Ganze Firmen haben sich auf den Bau solcher Uhren spezialisiert, wobei es neben den Massenanfertigungen auch Platz für persönliche Vorstellungen wie einer Wandsonnenuhr gibt. Ganz persönlich ist die selbst gebaute Sonnenuhr.

Wem das zu kompliziert ist der findet bei www.atelierwenzel.de eine schöne Auswahl an Sonnenuhren aus Stein.
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Schnegge am 14.06.2010
Hi!
Ich fand das Bild mit der Gartensonnenuhr total toll, weil ich schon seit Jahren so eine gesucht habe, um die Vögel zu verscheuchen!!!
Danke für diesen fantastischen Artikel!







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