(Online-Artikel.de) - Sonnenbrillen gibt es schon seit vielen Jahren. Seit langem gehören die Sonnenbrillen zur Mode dazu.
Sie ergänzen die Kleidung, besonders im Sommer, sehen schick aus und die Träger wirken cool und lässig. Es gibt die unterschiedlichsten
Sonnenbrillen. In den Jahren seit ihrer Existenz hat sich die Form, Farbe, Gestaltung und die Technik sehr verändert. Auch hier hat bereits die Nanotechnologie Einzug gehalten.
Die Gläser werden heute meist aus bruchsicherem Acrylglas gefertigt, die vorher in einem aufwändigen technischen Verfahren getönt oder eingefärbt wurden. Das geschieht auf verschiedenste Art und Weise. Einerseits sind die preiswerteren Gläser oberflächlich mit meist brauner Farbe bedampft. Diese kann im spiegelnden Sonnenlicht metallisch silbern reflektieren. Doch die Bedampfung hält meist auch nur für eine Saison, dann beginnt die Farbe abzuplatzen. Eine weitere Methode ist das komplette Einfärben der Gläser mit der gewünschten Farbe. Gelbliche, sogar bläuliche Töne, meist aber braune Töne sind hier vorherrschend. Der Farbton bleibt über die gesamte Lebensdauer der
Sonnenbrille erhalten und bleicht auch nicht aus.
Blau gefärbte Brillen sind aber nicht zu empfehlen, da sie den gefährlichen gesundheitsschädlichen Blauanteil des Sonnenlichtes nicht heraus filtern. Ebenfalls erreichen dabei große Anteile des unsichtbaren UV Lichtes ungefiltert unser Augenlicht. Gelb eingefärbte Brillen haben nur einen begrenzten Schutz gegen negative Sonnenstrahlen und verfälschen die wahre Natur sehr stark.
Die dritte Art der Farbgebung der Gläser ist die Polarisation. Lichtempfindliche Partikel im Glas färben sich bei hellem Lichteinfall dunkel und hellen bei weniger Licht wieder auf. Man nutzt hier den Photovoltaik Effekt aus. Diese Gläser sind die teuersten und sie sind ebenfalls nicht aus Acrylglas erhältlich.
Autor: Britta Lutz