Zynga spendet für Japan
In Japan hat man nach wie vor sehr mit den Folgen der Tsunami Katastrophe zu kämpfen und unzählige Menschen und ganze Familien sind dort obdachlos und auf jede Hilfe angewiesen. Wie immer in solchen Situationen fehlt es vor allem an einem: Geld um die Betroffenen zu unterstützen und direkte Hilfe zu leisten.
Um hier einen Teil beizusteuern, hat die Firma Zynga eine Idee umgesetzt, die in Zukunft Schule machen könnte. Direkt nach der Katastrophe rief das Unternehmen eine Spendenaktion ins Leben, dessen Erlös an den Save the Children Fond gehen. Dieser arbeitet derzeit besonders in den stark betroffenen Regionen von Japan daran, zu helfen wo man helfen kann.
Das Prinzip dahinter ist einfach, aber einfach genial. Zynga ist dadurch bekannt geworden, dass das Unternehmen in sozialen Netzwerken – bevorzugt das berühmte Facebook – Social Games veröffentlichte die sich unglaublicher Beliebtheit erfreuen. Dabei handelt es sich um kleine und meist recht simple Spiele, die ihren Reiz durch das ständige Spielen mit anderen im sozialen Netzwerk gewinnen. Der Clou bei den Spielen ist jener, dass sie zwar grundsätzlich kostenlos sind, aber zusätzliche Inhalte durch Echtgeldtransaktionen freigeschalten werden können.
Zu den berühmtesten Beispielen unter den Zynga-Games gehören MafiaWars, Zynga Poker und natürlich das berühmte FarmVille. Wer sich hier zusätzliche Waffen, einen Stack zusätzlicher Pokerchips oder eine Kuh für den virtuellen Bauernhof kauft, der wird muss echtes Geld investieren und davon geht ein Teil nun direkt an des Save The Children Fond. Und wer nun denkt, dass mit solchen sozialen Spielchen maximal Peanuts gesammelt werden können, der unterschätzt die Beliebtheit von Zynga Poker, FarmVille & Co. Laut verschiedenen Quellen wurden bereits in den ersten beiden Tagen, in denen die Aktion lief, ganze 2 Millionen US-Dollar für den Fond gesammelt. So kann jeder Spieler im Facebook, der sich eine besonders schone virtuelle Farm zusammenbasteln möchte, auch gleichzeitig Geld für die Flutwellen-Opfer in Japan spenden.
Franziska Steiner