Richtig umgesetzt können Sie so Online Geld verdienen. Leser werben kostet nichts. Nach diesem Grundsatz kristallisierte sich effektives Artikelmarketing als eine von vielen Web-Werbemethode heraus. Die Funktion ist im Allgemeinen einfach: Durch einzigartige Inhalte ('Unique Content') in Artikeln, die wiederum auf diverse Artikelverzeichnisse gestreut werden, lotst der Werbende den geneigten Leser zur eigenen Homepage, zum eigenen Block, auf einen bestimmten YouTube-Channel. Zu diesem Zweck werden einzelne Keywordphrasen im Text mit dem Zielort verlinkt.
Vorteile
Artikelmarketing ist keine wirkliche Neuheit. Die Grundgedanken reichen bis in eine Zeit vor dem Internet zurück. Früher warben Unternehmen gern durch Artikel in Fachzeitschriften für sich. Und schon damals war die Methode kostenlos. Teilweise wurden für Artikel gar Honorare an die Autoren gezahlt. In Zeiten des Internets obliegt die Macht der guten Positionierung Google und den Artikelverzeichnissen im Web. Letztere bieten kostenlos Platz für Inhalte und Links, die vom Leser durch Suchworteingabe bei Google gefunden werden. Dieser Weg brilliert zudem durch Schnelligkeit. Die Artikel erscheinen normalerweise sehr schnell in den Suchergebnissen von Google. Je einzigartiger die Inhalte sind, desto weiter oben steht der Artikel. Eine Methode, auf die auch professionelle SEOler zurückgreifen, die Google Suchmaschinenoptimierung betreiben.
Drei Grundregeln des Artikelmarketing
Korrekt! Artikelverzeichnisse, wie beispielsweise Online-Artikel.de, stellen Platz für Artikel zur Verfügung. Google führt die Artikel auf. Die Gegenleistung, die der Autor aufbringen muss, ist Einzigartigkeit (unique Content). Manche Unternehmung läuft darauf hinaus, identische Texte auf verschiedenen Seiten und Blogs zu platzieren. Dies ist der falsche Weg, denn auch die Artikelverzeichnisse überprüfen zuweilen, ob es sich um unique Content handelt. Einzigartigkeit ist auch deren Interesse, denn auf diese Weise gelangen mehr Leser auf die Seite. Einfaches Vervielfachen von Inhalten ('Duplicate Content') ist demnach ein Tabu. Google straft doppelte Inhalte gnadenlos ab. Das heißt nicht, dass Artikel völlig neu zu verfassen sind. Gute Inhalte können leicht abgewandelt verwendet werden, indem die Gliederung oder einzelne Formulierungen variieren. Darauf, dass andere die eigenen Inhalte "abschreiben" hat man natürlich keinen Einfluss. Aber es gibt die Möglichkeit von stichprobenartigen Kontrollen. Über copyscape.com kann ein Scanning durchgeführt werden, ob die eigene Website von Drittanbietern kopiert wurde.
Neben der Einzigartigkeit ist auch das regelmäßige Aktualisieren, die Kontinuität, wichtig. Nicht täglich müssen neue Artikel verfasst werden. Bestenfalls setzt der Autor sich einen festen Rhythmus, in dem er neue Texte erstellt und als Werbetexte bzw. Pressemitteilungen streut.
Eine weitere Regel lautet: "weite Streuung". Wie können Artikel in vielen kostenlosen Artikelverzeichnissen veröffentlicht werden. Einige davon haben thematische Schwerpunkte und manche überprüfen den Gehalt der Artikel. Auf Online Fachmagazinen und Expertenplattformen können seriöse Unternehmen zudem kaum verzichten. Aber um Textaussagen und Links wirklich breit zu streuen, gilt auch die Einbeziehung anderer Seiten. Blogs, Foren und Newsgroups sind dafür ideal, besonders wenn sie gut besucht sind. Des Weiteren können Inhalte auch ganz bewusst für andere Autoren freigegeben werden. Bei so einer Genehmigung sollte dann allerdings die Bedingung aufgeführt werden, die Texte ebenfalls auf die Zielwebsite zu verlinken. So arbeiten fremde Autoren kostenlos für die eigenen Interessen. Auch Twitter und Accounts auf sozialen Netzwerken können zur Streuung dienen.
Kleine Schreibschule für Artikel
Der potenzielle Kunde ist ein Leser. Als solcher sollte er angesehen werden und darum muss sein Interesse so geweckt werden, wie es ein interessanter Titel oder Klappentext bei einem Roman tut. Logischerweise gehören die ersten Gedanken dem Titel, dem "Eyecatcher". Schließlich erscheint er in den Suchergebnissen von Google fett gedruckt. Darum muss er vielen Kriterien standhalten. Dazu gehören Aussagekraft, Prägnanz, Übereinstimmung mit den Textinhalten und dabei gleichzeitig Originalität. Da sich der Meister im Weglassen zeigt, wird das durch Kürze (Zuspitzung) erreicht; beispielsweise mit Formulierungen der Art "Anleitung, wie…" oder "Tipps für…". Der Inhalt passt zu dieser Überschrift, indem er gut leserlich und sinnvoll gegliedert ist. Grundcharakteristik ist hier das Verständnis trotz geringer Aufmerksamkeit beim Leser. Das schließt lange Schachtelsätze aus. Auf den Punkt gebrachte Aussagen in kurzen Absätzen sprechen den Leser an. Dabei ist die Tonalität der gesprochenen Sprache ähnlich, also frei von Fachchinesisch und hohlen Phrasen. Gerade so, als würde man einem Bekannten auf sachliche Weise etwas erklären. Oftmals empfiehlt sich die direkte Leseransprache, anstatt von althergebrachtem "Werbetext-Jargon". Fernerhin bleibt der Inhalt die ganze Zeit über originell. Das gelingt dem Autor durch die Darstellung einer neuen Sichtweise/Perspektive. Zu dieser Sichtweise kann nur der Weg einer sorgfältigen Recherche führen. Verlässliche Informationen sind ein Muss. Auch der frische Input wird besser neu formuliert. Zu viele Zitate stören den Lesefluss. Eine Faustregel empfiehlt, nicht mehr als fünf Zeilen Fremdtext in einen Artikel durchschnittlicher Länge zu integrieren. Am Ende oder Anfang sollte natürlich auch ein Autor stehen. Der Absender gibt dem Leser das Gefühl, es nicht mit einem Text aus "Massenproduktion" zutun zu haben. Werden dann auch noch Rechtschreibung und Grammatik überprüft, hat der Artikel Veröffentlichungsreife.