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Snowboarden und Snowboards

Autor: yoff | Erstellt am: 26.11.2010 | Gelesen: 976
Kategorie: Sport - Fitness & Workouts | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Was ein Snowboard ist, woraus es besteht und wie man es beim Snowboarden richtig einsetzt

Snowboarden
Snowboarden
Normalerweise kann jeder kann mit dem Begriff Snowboard etwas anfangen. Vor Allem junge Sportler zieht es damit oft mit Freunden auf die Piste. Snowboarden ist nicht nur Sport und Spaß, sondern auch Adrenalinquelle und bei gemütlichen Abfahrten gut für den Stressabbau.

Woraus Snowboards bestehen

Ersteinmal unterscheidet man verschiedene Bauweisen. Die am meisten verbreiteten sind die Sandwichbauweise und die Capbauweise.

Sandwichbauweise

Im Allgemeinen ist der Aufbau, egal bei welcher Bauweise, sehr ähnlich und die meisten Materialien bei allen Boards oft gleich. Bei der Sandwichbauweise wird ein Kern aus Holz, Schaumstoff, Kevlar-Karbon oder Aluminium oben vom Obergurt und unten vom Untergurt abgedeckt. Die Gurte sind meistens aus Fiberglas oder einer Karbonfaser. Seitlich wird der Kern durch Seitenwangen aus Acrylnitrit-Butadien-Styrol geschützt. Unterhalb des Untergurtes finden wir ein Glasfaserlaminat und noch weiter unten die eigentliche Base. Beide werden durch die scharfen Stahlkanten des Snoboards von der Seite abgedeckt.

Capbauweise

Die Capbauweise macht aus, dass bei ihr die Kanten fehlen. Der Obergurt und der Oberbelag werden wie eine Haube über den Kern bis zu den Stahlkanten gezogen. Es ist durch die Produktion etwas billiger, aber auch Anfälliger für Seitenschäden.

Verschiedene Kernbauweisen

Am Kern selbst wird mittlerweile auch viel herumexperimentiert und gebastelt. Man hat verschiedene Verfahren entwickelt, mit denen man leichtere, stabilere und billigere Boards herstellen kann. Entweder werden Holzstreifen in Schaumstoff eingelegt, Nuten gefräst oder das Snowboard wird vollständig von Fiberglas ummantelt – die Herstellerfirmen sind da ziemlich ideenreich.

Snowboarden und die Zahlen dahinter

Ein Snowboard ohne Zahlen herzustellen ist wie einen Weg ohne Karte zu finden. Sehen wir uns also an, was die Snowboardform ausmacht.
Ein Snowboard besteht von oben aus betrachtet aus einem Mittelteil, einer Nose und einem Tail. Die Gesamtlänge liegt meistens zwischen 120 und 180 cm. Die Breite befindet sich bei etwa 30 cm. Bei der Auswahl kommt es auf viele verschiedene Faktoren an wie Körpergröße, Gewicht, Fahrstil etc.

Am breitesten ist das Board an Nose und Tail, die schmalste Stelle befindet sich in der Mitte (Taille). Je nachdem wie groß die Differenz dieser Breiten ist, ergibt sich eine bestimmte Taillierung, die zum Beispiel Auskunft darüber gibt, wie wendig das Board ist. Außerdem sagt die Flexibilität des Snowboards viel über die Eigenschaften aus. Wenn sich ein Snowboard zum Beispiel in der Mitte gut biegen lässt (Biegelinie, Draufsicht: Mitte des Boards), dann ist es ziemlich drehfreudig und schwungvoll – aber hat dafür etwas schlechteren Kantengriff.

Diese Zahlen sind wirklich eine Wissenschaft für sich und sollten nur im Groben verstanden werden. Wer aber Professionell fährt, kann sich diese Mathematik gern näher ansehen.

Snowboard Bindungen

Wichtig neben dem Board selbst, sind auch die Bindungen. Dabei haben sich drei Formen durchgesetzt: Die Platten Bindung, die Soft Bindung und die Step In Bindung. Alle bieten verschiedene Vor- und Nachteile. Die Platten Bindung hat beispielsweise eine fast verlustfreie Kraftübertragung, die Soft Bindung eine hohe Bewegungsfreiheit und die Step In Bindung einen schnellen Einstieg – wer welche benutzt ist vom Geschmack und Snowboardtyp abhängig.

Bindungspositionen

Nun stellt sie die Frage, wie man die Bindungen hinbiegt, dass sie einem auch etwas bringen. Wer nichts über Bindungspositionen von Snowboardbindungen weiß, kann sein Board gleich wieder in die Ecke stellen, denn das verhindert Lernerfolge. Die Bindungswinkel (auch Angle genannt) werden in Grad angegeben und stehen im Normalfall auf der Bindungsplatte. Wenn man die 4-6 Schrauben lockert, sollte man gut an der Bindung drehen können und sich so seinen Winkel einstellen. Gemessen wird er übrigens parallel zur Biegelinie und man sagt allgemein, dass Anfänger mit einem Angle von 30° an der vorderen, und 15° an der hinteren Bindung gut auf das Snowboarden vorbereitet sind.

Natürlich kann sich jeder selbst einstellen, was er möchte. Aber für Leute, deren Angle so verrückt ist, dass ihre Haltung komplett daneben aussieht gibt es mittlerweile sogar einen Fachausdruck: Mongofoot. Auf einem Snowboard zu stehen ist beim ersten Mal etwas ungewohnt, da die Füße einfach auf einem Brett festhängen. Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich dran und hat dann schon auch erste Erfolge. Snowboarden wird meistens schwieriger als Skiing eingestuft. Man benötigt bei der Abfahrt, vor Allem am Anfang, einfach viel mehr Konzentration. Wenn es dann klappt macht es unheimlich Spaß und lässt einen kaum noch los. Weiterbilden kann man sich immer, denn beim Snowboarden gibt es viel auszuprobieren und zu entdecken.

Dimitrij Fuchs

 
 
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