Der Kampf der Betriebssysteme tobt nicht nur auf dem Computer-Markt. Auch in der
Welt der Smartphones scheiden sich die Geister zwischen
Apple, Windows oder
Symbian aus dem Hause Nokia. Die Finnen verabschieden sich mit ihrem neuen Modell N900 nun von ihrem bisherigen Standard. Mit ihrem neuen Betriebssystem Maemo 5 setzt der Hersteller auf Linux. Das kostenlose Online-Auktionshaus auvito.de hat das jüngste Smartphone aus dem Hause Nokia unter die Lupe genommen.
Mit seinem glänzenden
3,5 Zoll-Touch-Display wirkt das
N900 nicht weniger schick als das
iPhone. Trotz gleich großem Bildschirm ist das Gerät insgesamt in Länge und Breite ein wenig kleiner als das iPhone. Dennoch ist es mit 18 Millimetern dicker als die Konkurrenz aus dem Hause Apple. Das ist der ausziehbaren Tastatur geschuldet, die wiederum unschlagbare Vorteile mit sich bringt. Für Office-Anwendungen und das Schreiben von E-Mails empfinden viele Menschen eine Extra-Tastatur angenehmer als den Touch-Screen. Schließlich ist das Gerät weniger fürs Telefonieren gedacht, als vielmehr für Internet-Anwendungen. So legt Nokia auch großen Wert auf die Kommunikations-Standards. Neben UMTS ist das N900 W-Lan-fähig. Mit HSDPA unterstützt das Gerät zudem den derzeit schnellsten Weg der Datenübertragung. Für die Navigation ist ein GPS-Modul integriert. Auch die integrierte Kamera mit einer 5-Megapixel-Linse von Carl-Zeiss sowie LED-Blitz ist konkurrenzfähig.
Im Innenleben des N900 geht Nokia eigene Wege. So unterstützt das neue Betriebssystem nicht nur die Programmiersprache Flash. Darüber hinaus ermöglicht es beispielsweise die Nutzung mehrerer Messaging-Tools. Dazu zählen nicht nur das hauseigene Ovi-System. Auch Google-Talk oder Jabber lassen sich installieren.
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