Skurrile Alltagsunfälle: Die Bier Flut und der dümmste Räuber der Welt






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Skurrile Alltagsunfälle: Die Bier Flut und der dümmste Räuber der Welt

Autor: Matthias84 | Erstellt am: 27.08.2012 | Gelesen: 3579
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Gefahr lauert überall. Nicht mal in den eigenen vier Wänden ist man sicher. Doch ein Unfall kann nicht nur tragische Züge annehmen sondern auch furchtbar witzig sein.

Überall können Gefahren im Alltag lauern.
Überall können Gefahren im Alltag lauern.

„Der Toast schon fertig? Du guckst in den Toaster hinein. Glühend heiße Toastscheiben springen heraus und zerstören deine Netzhaut – blind!" besingt der deutsche Entertainer Heinz Strunk in „Todesfalle Haushalt" die Alltagsgefahren. Es ist ein viel zitiertes Klischee, dass man in den eigenen vier Wänden am unsichersten ist, aber: es ist wahr! Denn in Österreich ereignen sich jährlich rund 280.000 Haushaltsunfälle. Alle zwei Minuten passiert ein Unglück. Die Zahl ist damit höher als die der Straßenunfälle, wo 2011 über 35.000 Unfälle gezählt wurden.

Unzählige Risikoherde

Natürlich gehen die Haushaltsunfälle oft glimpflicher aus. Schließlich ist es ein Unterschied, ob man sich beim Zwiebelhacken in den Finger schneidet oder mit 130 km/h gegen eine Mauer prallt. Doch die Gefahr lauert zu Hause an allen Ecken. Ob bei der Küchenarbeit, beim Fensterputzen oder Bügeln – wir sind von unzähligen Risikoherden umgeben. Als besondere Risikogruppen gelten Kinder und ältere Menschen, aber irgendwann erwischt es jeden. Schnittwunden und Stürze zählen zu den häufigsten Verletzungen, die gefährlichsten Orte in den eigenen vier Wänden sind Küche und Garten. „Die Unfallgefahr im Alltag ist stets präsent. Eine kleine Unachtsamkeit oder bloßes Pech kann schon genügen. Durch den Abschluss einer Versicherung wird das Risiko zwar nicht geringer, dennoch können gute Versicherungen davor bewahren hohe Kosten, wie etwa Behandlungskosten nach einem Unfall, begleichen zu müssen. Da die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden passieren ist man auch mit einer Haushaltsversicherung gut beraten um mögliche Sachschäden, zum Beispiel durch einen Brand entstanden, abzudecken. Diese kann vor einer zusätzlichen finanziellen Belastung bewahren und zumindest eine monetäre Entschädigung gewährleisten", rät Hanns-Ulrich Brockhaus von ERGO Direkt Versicherungen.

Alltagsunfälle sind nicht nur Grund zur Furcht, sondern laden auch oft zum Schmunzeln ein. Jeder hat wohl schon eines der unzähligen Videos auf YouTube gesehen, wo Menschen sich etwa beim Ausblasen der Geburtstagskerzen selbst in Brand stecken oder auf dem frisch polierten Parkett ausrutschen und gegen die Schrankwand krachen. Man fühlt den Schmerz förmlich, doch das Lachen kann man sich nicht verkneifen. Ein ähnliches Gefühl stellt sich ein, wenn man sich die alljährlichen Darwin-Award-Preisträger ansieht.

Dümmster Räuber der Welt

Diese Ehrung ist eigentlich gar keine, werden doch damit nur Menschen ausgezeichnet, die sich durch ihre schiere Dummheit das Leben genommen oder sich unfruchtbar gemacht haben. So wurde etwa der 23-jährige James T. aus South Carolina ausgezeichnet. Anstatt einfach eine Maske aufzusetzen,hatte er sich vor einem Raubüberfall Goldfarbe ins Gesicht gesprüht. Natürlich ist diese Farbe giftig und garantiert nicht für den direkten Kontakt mit Augen und Mund geeignet, sollte zudem auf gar keinen Fall eingeatmet werden. Kurz nachdem er das Geschäft verließ, bekam er unweigerlich schwere Atembeschwerden. James brach zusammen und starb kurze Zeit später.

Eine andere Geschichte wurde 2002 ausgezeichnet, mit dem speziellen Zusatz, dass der Betroffene überlebte. Lantern (30) bevorzugte eine spezielle Sexpraktik. Dabei hielt ihm seine Frau eine Schrotflinte an die Hoden. Er liebte den Nervenkitzel, wenn sie abdrückte. Natürlich war die Waffe nie geladen. Eines Nachmittags spielten sie das Spiel erneut. Plötzlich kam die Schwester mitten im Liebesspiel die Einfahrt hochgefahren. Lantern sagte seiner Frau, dass sie schnell abdrücken solle. Gesagt, getan – dieses Mal war die Waffe jedoch geladen. Keiner der beiden konnte sagen, warum sich eine Patrone in der Schrotflinte befand. Lantern überlebte, erfüllt aber das zweite Kriterium des Darwin Awards: Er ist für immer unfruchtbar.

Die große Bier Flut

Mit Schießgeräten sollte man also immer vorsichtig sein. Das musste auch ein Mann aus Neuseeland erfahren, der praktisch den Klassiker aller lustigen Alltagsunfälle nachstellte. Er wollte nachsehen, ob seine Nagelpistole noch funktionierte. Dazu schaute er in die Mündung und drückte ab. Sie funktionierte, der herausschießende Nagel kostete ihn das linke Auge.

Skurril sind auch oft die Ausreden, die bei Versicherungen eintreffen, wenn die Betroffenen einen Unfall erklären wollen. So gab ein Unfallverursacher an, dass eine Kartoffel das Bremspedal seines Autos blockiert habe. Ein Anderer wollte Schadenersatz für seinen kaputten Lack einfordern. Seine Ausrede: Eine Kuh habe so lange an seinem Auto geleckt, bis es komplett zerkratzt war.

Licht und Schatten liegen oft dicht beieinander, wie die Historie zeigt. 1814 explodierte in einer Londoner Lagerhalle ein Tank. Das Schöne daran: Er enthielt Bier. 2,2 Millionen Liter der Meux and Company Brauerei ergossen sich ins Freie und fluteten mehrere Straßenzüge. Während Einige sich über das flüssige Gold in rauen Mengen freuten, erlebten andere ihren schlimmsten Tag. Zwei Häuser wurden zerstört. Zudem ertranken acht Menschen in der Bier Flut. Gar so manche Traumvorstellung kann sich also in der Realität als ganz schön grausam erweisen.

Matthias Berg

 
 
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