Das Unglück mit den Falten betrifft irgendwann jeden. Man kann sich geistig noch so jung fühlen, seinen Körper noch so beim Sport quälen. Die Haut eilt dem Rest altersmäßig voran, am sichtbarsten im Gesicht und am Dekolleté.
Zwar sind die familiären Gene und der Lebensstil entscheidend, für die Bildung und Tiefe der Falten, aber ganz entkommen kann man ihnen nicht. Irgendwann steht jeder mal vor dem Spiegel und zieht und schiebt die Haut nach hinten um zu schauen, was ein Lifting bringen würde. Das ist die Zeit, in der man beim Sex lieber unten liegt, damit die Haut schön nach hinten fällt. Aber noch vor der Zeit, in der
kleine Kettenanhänger langsam in den Halsfalten verschwinden.
Man unterscheidet eine ganze Reihe von Falten. Zum Beispiel die Lachfalten um die Augenwinkel. Die können aber auch recht sympathisch wirken, es sei denn sie entwickeln sich zu Krähenfüßen.
Die Mimikfalten zeigen, dass man gelebt hat, allerdings gilt es, unbedingt die Zornesfalte auf der Stirn zu vermeiden. Die Extra-Falten, die man zu viel Sonne und Solarium zu verdanken hat, nennt man Aktinische Falten, die sind total unnötig. Schlimmer sind die Mundwinkelfalten, auch Bitterkeitsfalten, sie ziehen die Mundwinkel unverhältnismäßig nach unten.
Am grausamsten aber, weil kaum zu bremsen, die Schwerkraftsfalten. Irgendwann will das Bindegewebe nicht mehr so recht und wendet sich dem Erdmittelpunkt zu. Die Folge sind leider nicht nur Hängebäckchen.
Denjenigen, die sich nicht unters Messer legen wollen und auch dem Botox nicht zu geneigt sind, bleibt eine Vielzahl an Cremes und Säuren mit Vitaminen, Q 10 und anderen Inhaltsstoffen. Wie wirksam die allerdings wirklich sind, bleibt dahin gestellt.
Das einzige, was hilft ist viel lachen und glücklich durchs Leben gehen. Das Gesicht ist der Spiegel der Seele. Und Lachfältchen sehen allemal hübscher aus als Sorgenfalten. Also, wegen der paar Falten nicht so viel Sorgen machen!
Sid Kroker