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Silber - Das Metall im Wandel

Autor: drachensilber | Erstellt am: 13.01.2011 | Gelesen: 629
Kategorie: Lifestyle - Mode & Schmuck | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Silber ist aus unsere Gesellschaft nicht mehr weg zu denken...

Silberschmuck Brosche
Silberschmuck Brosche

Silber, das weiße Metall, übertrifft in vielen Dingen alle anderen Metalle.


Es ist in seiner elektrischen und thermischen Leitfähigkeit kaum zu überbieten. Außerdem ist Silber in der medizinischen Industrie, durch seine antibakterielle Eigenschaft, durch nichts zu ersetzen. Wie bei den anderen Edelmetallen spielt auch die Wiederaufarbeitung von silberhaltigen Materialien beim Recycling eine große Rolle. Beispielsweise von Fotopapieren, Röntgenfilmen, Entwickler- und Fixierbädern, auch Elektronikmaterialien und Batterien.

Da reines Silber zu weich ist, wird es oft mit Kupfer in einer Legierung verwendet. Kupfer hat die Eigenschaft, die Farbe von Silber nicht zu verändern.

Silber in Reinform kommt in der Natur deutlich seltener vor als Gold. Es wird vornehmlich bei der Förderung von Basismetallen (Aluminium, Blei, Zink, Nickel und Kupfer) gewonnen. Am häufigsten kommen Silbererze vermischt mit Bleierzen vor. Knapp 20.000 Tonnen Silber werden jährlich gewonnen.

Im Altertum hat man Silber noch in geringen Tiefen oder sogar an der Erdoberfläche finden können. Verarbeitet wird das Edelmetall bereits seit dem 5. Jahrtausend vor Chr. Als die Griechen die ersten Silbermünzen herstellten, ca.600 vor Chr., erreichte Silber einen ganz besonderen Stellenwert und gewann zunehmend an politischer Bedeutung. Bis ins 20. Jahrhundert hinein hatte Silber in Münzform eine größere Bedeutung als Gold.

Silbermünzen werden heute zwar nicht mehr genutzt, aber natürlich wird Silber heute nicht nur in der medizinischen Industrie, der Elektrotechnik oder in der Fotografie verwendet. Keime und Bakterien können auf der Silberoberfläche nicht überleben, deshalb wird Silber auch in der Pharmazie und der Lebensmitteltechnik verwendet. Und nicht zu vergessen Gebrauchsgegenstände, wie z. B. Besteck und selbstverständlich der Silberschmuck.

Allerdings nimmt die Verwendung von Silber in der Schmuckbranche, wegen des steigenden Silberpreises, immer weiter ab. Der Bedarf an Silber übersteigt schon seit Jahren das bestehende Angebot, das löst kurzfristige Schwankungen des Silberpreises aus. Der kleine Bruder des Goldes stieg in den letzten vier Monaten des Jahres 2010 um ganze 80% gegenüber Dezember 2009. Silber wurde somit, neben Palladium, zum im Preis am stärksten gestiegenen Edelmetall.

Nach Ansicht von Experten, besteht auch für 2011 ein erheblicher Aufwärtstrend für den Silberpreis. Eins ist klar, die weitere Entwicklung bleibt spannend.

Sid Kroker
 
 
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