Ich heirate eine Ukrainerin
Also
meine Geschichte beginnt Ende des Jahres 2006, da habe ich über eine der seriösen Ost-Partnervermittlungen eine
wundervolle Frau aus der Ukraine kennen und lieben gelernt. Auf unserem
Ukraine Information Portal können Sie mehr darüber erfahren. Nach unzähligen Briefen, eMails und Skype Telefonaten, war es dann im Sommer 2007 endlich so weit, daß wir gemeinsam einen wunderbaren Urlaub in der Ukraine, genau in Truskawetz verbrachten. Es war seit langer Zeit mein schönster Urlaub, sodaß ich meiner Frau einen Heiratsantrag machte, denn Sie auch annahm.
Wir entschlossen uns
in Österreich zu heiraten, doch mit diesem Entschluß begannen unsagbare Schwierigkeiten, die der Staat Österreich Liebespaaren auferlegt wenn einer der Partner aus dem ehemaligen Osten kommt. Sehr viele Dokumente waren erforderlich alleine nur von meiner Frau. Es vergingen Monate, bis Sie alles beisammen hatte. Das Schlimme ist, daß man nirgendwo genau erfährt welche Dokumente tatsächlich benötigt werden.
Das Ausenministerium hüllt sich auch in Schweigen, wenn es darum geht das für eine Heirat notwendige richtige Visum zu erfahren. So erlebten wir im Oktober 2007 in Kiev bei der österreichischen
Botschaft die erste böse Überraschung, als mir erklärt wurde, dass wir den Antrag für ein verkehrtes Visum abgeben wollen. Meine Anschließende Bitte um Hilfe wurde vom Fizebotschafter mit den Worten "Warum wollen Sie eine Ukrainische Nute heiraten" abgelehnt.
Also heim nach Österreich und wieder Tagelange Recherche und
sehr viele Telefonate. Dann Aufgebot bestellen (zu diesem Zeitpunkt hatte ich zum Glück alle Dokumente meiner Frau mit in Österreich) neuerlicher Besuch bei der Fremdenpolizei um für das diesmal richtige Visum den Grundstein zu legen. Dann alle Papiere eingeschrieben zurück in die Ukraine. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon sehr
viel Geld sinnlos ausgebeben, nur weil niemand bereit war uns die richtige Auskunft zu geben.
Einen Tag vor dem geplanten Reisetermin, dann endlich das ersehnte Visum für meine Frau. Im Jänner 2008 heirateten wir in Linz und dachten, daß nun alle
Schwierigkeiten hinter uns liegen. Aber mitnichten, wir wurden sofort eines Besseren belehrt. Als wir beim Magistrat um die Aufenthaltsberechtigung meiner Frau ansuchten fehlten wieder viele notwendigen Dokumente. Kalt wurde uns Mitgeteilt, das meine Frau abgeschoben wird, wenn es uns nicht gelingt termingerecht alle
notwendigen Dokumente beizubringen.
Da auch die Ukrainische Botschaft in Wien nicht bereit ist am Telefon Auskunft zu erteilen, mußten wir drei Mal nach Wien fahren, bis wir alles notwendige zusammen hatten. Also wieder sehr viel Geld umsonst (wegen fehlender Hilfsbereitschaft) auf der Strecke geblieben. Ganz zu schweigen von unseren Nerven, die zu diesem Zeitpunk schon ziemlich blank waren. Ohne echte Liebe hätten wir damals mit Sicherheit kapituliert. Dann einen Tag vor Ablauf des Termines hatten wir es geschafft und meine Frau bekam ihre
Aufenthaltsberechtigung für ein Jahr.
Wenn Sie jetzt denken dass Sie diese Strapatzen nicht auf sich nehmen wollen, dann muß ich Ihnen sagen dass Sie nicht so denken sollten, denn wenn Sie Ihre Frau wirklich lieben, ziehen Sie es durch und ich garantiere Sie werden es nich bereuen, denn Frauen aus dem Osten haben das Lieben noch nicht verlernt, was man von Frauen aus der freien Welt nicht behaupten kann.
Auserdem können Sie sich ja jetzt
viel Ärger ersparen, denn mitlerweile gibt es ja
ein eBook indem Sie alles was benötigt wird aus erster Hand erfahren. Denn ich habe mich nach unserem Stress dazu entschlossen einen solchen
Ratgeber zu schreiben. Aber auch
in unserem Portal erhalten Heiratswillige sehr viel Hilfestellung. Unser Hauptgedanke hinter diesen Projekten war, dass niemand mehr so viel durchmachen muß wie wir es erlebt haben, wenn er nicht will.
Wir können Ihnen versichern, daß wir unseren Entschluß
zu Heiraten nie breut haben, denn wir beide denken, dass unsere Liebe ob der vielen Schwierigkeiten noch gewachsen ist. Lassen Sie sich von keinem Staat der Welt
diktieren wenn Sie heiraten sollten, denn die Welt gehört eigentlich uns Menschen. Grenzen wurden von Verückten geschaffen. In diesem Sinne viel Glück bei Ihrem Vorhaben und eine gesegnete Ehe.
Stefan Alesi