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'Sich so richtig schön in den Sand schmeißen'

Autor: JOWilberg | Erstellt am: 07.08.2009 | Gelesen: 826
Kategorie: Sport - Fitness & Workouts | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Interview mit Deutschlands erfolgreichster Hallenvolleyballerin Angelina Grün zum Smart Beach Cup in Dortmund

Smart Beach Cup im Westfalenpark (15./16. August) zieht einige hochkarätige (Beach)Volleyballstars nach Dortmund. So wie Angelina Grün. Sie gilt als beste deutsche Hallenvolleyballerin der vergangenen Jahre („Volleyballerin des Jahres" von 2000 bis 2008). In Italien sorgte sie auf dem Volleyballparkett für Furore und wurde dort mit ihrem Team italienischer Meister und Europapokalsieger. Zum Volleyballsport kam sie im Alter von elf Jahren beim VC Essen-Borbeck. Inzwischen ist sie 29 und hat eine glanzvolle Volleyballkarriere. Klaus Nagel, Leiter des smart Centers Dortmund, freut sich als Sponsor der Veranstaltung, dass Angelina Grün in Dortmund im Sand antritt. Denn dafür hatte sie in den letzten Jahren neben dem Hallentraining keine Zeit. Die gönnt sie sich nun. Gemeinsam mit Teamkollegin Judith Pelzer möchte sie beim Smart Beach Cup „einen schönen Tag verleben". Was das genau für Angelina Grün bedeutet, haben wir sie im Interview gefragt.

Welchen besonderen Reiz hat Beachvolleyball für Sie?
Als Hallensportler bekommt man die Sonne nur selten zu sehen. Ganz anders beim Beachvolleyball. Hier ist man draußen an der frischen Luft und kann das besondere Flair dieser Trendsportart genießen. Ich hoffe übrigens sehr, dass die Sonne scheint. Ich muss zugeben, dass ich eine ausgesprochene „Schön-Wetter-Spielerin" bin.

Was möchten Sie beim Turnier in Dortmund erreichen?
Spaß zu haben, ist uns bei diesem Start wichtiger als der Erfolg. Trotzdem wollen wir nichts verschenken. Wenn wir erst einmal ins Turnier gefunden haben, packt uns wahrscheinlich dann doch der Ehrgeiz. Aber die anderen Teams sind nicht zu unterschätzen. Sie haben uns einige Trainingseinheiten und Turniere im Sand voraus.

Was ist beim Beachvolleyball anders als in der Halle?
Wir haben natürlich als Nationalspielerinnen eine ausgefeilte Spieltechnik durch das Hallenvolleyball. Ich bin gespannt, wie weit uns dieses Können im Sand bringt. Beim Beachvolleyball kann man sich so richtig schön in den Sand schmeißen, um einen Ball noch zu retten. Und häufig gelingt das sogar. Als Hallenspieler ist man erstaunt, wie viele Bälle man beim Beachvolleyball am Boden noch bekommt. Und die fliegenden Körper im Sand sind für die Zuschauer natürlich spektakulär!

Judith Pelzer tritt bei diesem Turnier mit Ihnen an. Was schätzen Sie an ihr?
Uns verbindet eine lange Freundschaft. Wir haben uns als Jugendliche ein Zimmer im Volleyballinternat geteilt. Danach haben wir lange zusammen beim USC Münster gespielt. Wir kennen uns gut und ergänzen uns auf dem Spielfeld optimal.

Was macht Beachvolleyball als Sportart so attraktiv?
Beachvolleyball kann theoretisch jeder in seiner Freizeit spielen – zum Beispiel im Urlaub. In einigen Städten gibt es inzwischen sogar Beachsportanlagen für jedermann – wie im Dortmunder Westfalenpark. Das finde ich toll.

Autor: Jens Ole Wilberg, PR:Event:Wilberg

Hintergrundinfos:
• Der Smart Beach Cup gehört zu den Top-Turnieren (A-Klasse) der offiziellen Serie des Westdeutschen Volleyball-Verbandes.
• Die Spieler dürfen Preisgeld und Ranglistenpunkte mit nach Hause nehmen.
• Es werden die letzten Punkte für die Qualifikation zu den Westdeutschen Meisterschaften am 22./23. August in Münster vergeben.
• Am Samstag (15.8.; ab 10 Uhr) treten 16 Damen-Teams an, am Sonntag (16.8.; ab 10 Uhr) kämpfen 20 Herren-Duos um Spiel, Satz und satte Prämien.

 
 
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