Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Sich selbst managen - wozu denn das? Teil 7

Autor: life-balance | Erstellt am: 02.01.2012 | Gelesen: 189
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Bereiten Sie sich auf das vor uns liegende Jahr vor - und planen Sie damit Ihr bestes!

Wie steht es um Ihre guten Vorsätze und Absichten für das neue Jahr? Nehmen Sie sich wie jedes Jahr etwas vor, aber mit der Umsetzung hapert es? Und das frustriert Sie? Dann sollten Sie diese Vorhaben erst einmal genau prüfen, ob es Ihnen tatsächlich ernst damit ist. Je mehr Sie Ihre Vorhaben, Wünsche und Ziele wirklich wollen, desto größer ist die Chance, sie auch umzusetzen.

Wieder ganz wichtig: Schreiben Sie Ihre Wünsche, Vorhaben und Ziele auf. Das Aufschreiben erleichtert das Gedächtnis ungemein und lenkt die Konzentration genau dahin, wo sie hin soll: zu dem, was Ihnen am Herzen liegt und möglichst bald Realität werden soll. Konzentrieren Sie sich also auf das neue Jahr und seine vielfältigen Möglichkeiten. Gönnen Sie sich einige Minuten Zeit und planen Sie es schriftlich.

Das neue Jahr liegt vor uns: dreihundertfünfundsechzig Tage unseres Lebens. Es liegt an jedem Einzelnen, ob es Tage des Glücks oder des Trübsinns werden. Wer weiß, was er möchte, wird Möglichkeiten der Umsetzung finden, selbst wenn er feste Aufgaben und Pflichten hat. Statt sich ausschließlich im engen Korsett dieser Verpflichtungen zu bewegen, geht es bei der Jahresplanung darum, den Gestaltungsfreiraum zu nutzen. Und gestalten bedeutet, selbst zu bestimmen, wann was in welchem Zeitraum geschehen soll. Nähern Sie sich schrittweise mit einigen Überlegungen der Verwirklichung Ihrer Vorhaben.

Schritt 1: Erstellen Sie sich zunächst eine Liste mit alle Ihren Wünschen und Absichten für das kommende Jahr. Achten Sie nur darauf, dass Sie an alle Lebensbereiche denken und sich nicht einseitig auf den Beruf konzentrieren. Erste Überlegungen zu Ihren Absichten, Wünschen und Zielen für das kommende Jahr können Sie mit Hilfe nachfolgender Fragen anstellen:
  • Was wünsche ich mir für das Jahr privat/ familiär?
  • Welche beruflichen Ziele will ich erreichen?
  • Was werde ich für meine Mit-/ Umwelt tun?
Notieren Sie auch das, was schon fest geplant ist. Ihre Verpflichtungen gehören ebenso zu Ihrem Leben wie Ihre Träume und Wünsche. Beides soll bei dieser Planung berücksichtigt und die "Bodenhaftung" zur Realität nicht verloren werden.

Schritt 2: Diese Liste ordnen Sie nun den Lebensbereichen zu. Eine gute Übersicht bietet dazu ein Mindmap. Wenn Sie das Jahr als Ausgangspunkt nehmen, können Sie Ihre Gesundheit, Ihre Familie, Ihr Hobby, Ihren Beruf und zum Beispiel Ihr soziales Engagement als Hauptäste nehmen. Zu jedem Ast fügen Sie Unteräste mit Ihren Wünschen an. Weitere Fragen, die Ihnen für Ihre Überlegungen und Planung eine Hilfe sein können, sind:
  • Was genau will ich in diesem Jahr erreichen?
  • Welches Wissen eigne ich mir an?
  • Was tue ich für meine Gesundheit?
  • Was werde ich für meine Entwicklung tun?
  • Wie stimme ich mich mit meinen Partnern harmonisch ab?
  • Was will ich beruflich erreichen?
  • Wie schütze ich mich vor Krisen?
  • Welche Vorteile gewinne ich aus meinem gesellschaftlichen Engagement?
  • Wie verhalte ich mich in Harmonie zur Mit- und Umwelt?
  • Welchen Wert, welchen Sinn werde ich meinem Wirken in diesem Jahr geben?
  • Welche Jahresaufgaben und Jahresteilaufgaben ergeben sich daraus?
Wie oben gesagt, notieren Sie sich nicht nur Ihre neuen, gewünschten Vorhaben, sondern auch Ihre Verpflichtungen. An dieser Stelle geht es um eine vollständige Übersicht.

Schritt 3: Prüfen Sie Ihr Mindmap. Gibt es Wünsche oder Planungen, die sich widersprechen? Sie sehen schon durch dieses erste Aufschreiben, ob Ihre Vorhaben miteinander in Einklang stehen oder sich widersprechen. Sollten Vorhaben nicht miteinander zu vereinbaren sein, müssen Sie Entscheidungen treffen und sich auf das für Sie Wichtigste konzentrieren. Gegebenenfalls sollten Sie Ihr Mindmap überarbeiten. Es sollten auf jeden Fall jeder Wunsch und auch die Pflichtaufgaben klar zu erkennen sein.

Schritt 4: Wünsche und Ziele können nur realisiert werden, wenn sich daraus konkrete Handlungen ableiten. Ein Beispiel: Sie möchten Ihre gute Partnerschaft weiter pflegen. Wie kann das im Alltag aussehen? Sie könnten beispielsweise einen Tag oder Abend pro Woche nur für Ihren Partner oder Ihre Partnerin reservieren, sich dazu fest miteinander verabreden und nur das tun, was Sie beide wollen. Das sollten Sie allerdings miteinander besprechen, damit auch der oder die Partner/in das gleiche Ziel hat.

Prüfen Sie für jedes Vorhaben, was zu tun ist. Zerlegen Sie diese in viele kleine einzelne Schritte. Legen Sie sich gegebenenfalls pro Vorhaben eine Liste an. Diese Listen sorgen wieder für Klarheit und Übersicht.

Schritt 5: Tragen Sie nun in einen Jahreskalender alle bereits fest verplanten oder reservierten Zeiten ein. Das können feste berufliche Termine sein, wie Messebesuche, aber auch Feste oder Treffen in der Familie oder im Freundeskreis, die bereits bekannt sind. Reservieren Sie diese Zeiten. Planen Sie ebenfalls Ihre gewünschten Urlaubszeiten ein. Eines sollten Sie aber auch jetzt schon berücksichtigen: Zeiten, Freizeiten, die nur Ihnen und Ihren engsten Anvertrauten vorbehalten sind und nicht verplant werden, quasi reserviert fürs Nichtstun. Denn wenn Sie zu Spontanem keine Zeit mehr haben, haben Sie schnell das Gefühl, ständig verplant zu sein. Also auch wenn es im ersten Moment unsinnig klingt: Planen Sie Zeiten für Ungeplantes.

Ein Faltkalender oder Projektplaner bietet eine wunderbare Übersicht über Zeiträume, die sehr gut aufeinander abgestimmt werden können. Wenn Sie hier die einzelnen Vorhaben fest eintragen, sehen Sie auf einen Blick, wie ausgelastet die einzelnen Monate sind.

Schritt 6: Bringen Sie nun eine Struktur in Ihr Vorhaben. Welche Aufgaben stehen dazu an? Wie umfangreich sind sie? Bei den Verpflichtungen stehen meist Termine und Zeiträume fest. Sind Ihre gewünschten "freiwilligen" Vorhaben an eine bestimmte Jahres- oder Tageszeit gebunden? Bleiben Sie in Ihrer Planung so konkret wie möglich, nehmen Sie Ihre Listen zu Hilfe. Übertragen Sie diese Aufgaben in Ihren Zeitplaner.

Diese Planung ist ein Bewegungsrahmen. Jede langfristige Planung muss letzten Endes in Einzelschritte münden. Wenn Sie Ihre Zielvorstellungen auf dem Planungsbogen oder Mindmap konkret formuliert haben, gehen Sie in die einzelnen Monate, um festzulegen, was bis wann durchgeführt werden muss. Das ist jetzt nur eine Grobplanung. Die einzelnen Monate bereiten Sie im Detail erst dann vor, wenn der Monat ansteht. Einzelschritte sind ausschließlich eine Sache der Gegenwart, des Tagesgeschehens. Folglich muss jede langfristige Planung wie die Jahresplanung insgesamt zu Planungsschritten eines, besser gesagt vieler einzelner Tage ausgestaltet werden.

Gisela Malasch
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Beruf - Bildung & Karriere:
GPS-gesteuerter Erntehelfer von Karlsruher Studenten entwickelt
Berufsbegleitendes Studium - mit Eigenmotivation Karriere machen
Steigende Nachfrage nach Bildungsberatung - nur die Ansprechpartner fehlen
Sommerkurse TestDaF, DSH und Business Englisch
Horizon leistet Hilfestellung bei der Studien- und Berufsorientierung
Besseres Gedächtnis
Schlechtere Karrierechancen mit Kind
Individuelle Betreuung und Weiterentwicklung groß geschrieben

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Sich selbst managen - wozu denn das? Teil 7”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.