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Siber - Minen und Gewinnung

Autor: drachensilber | Erstellt am: 18.01.2011 | Gelesen: 486
Kategorie: Geschichten & Anekdoten | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Von der ersten Silberförderung bis zum Silber als Nebenprodukt

Silberschmuck Drachenanhänger
Silberschmuck Drachenanhänger
Etwa 3000 v. Chr. begann man in Anatolien mit der Förderung von Silber. Von dieser wichtigsten Quelle verbreitete sich das Silberhandwerk im Osten, bis hin nach Griechenland. Erst nach dem Zerfall der Hochkulturen Kretas, 1600 v. Chr., und Griechenlands, 1200 v. Chr., rücken, dank der wachsenden griechischen Bevölkerung, die Minen bei Athen als wichtigste und größte Silberproduktionsquelle in den Vordergrund. Man schätzt, circa eine Million Unzen Silber wurden dort, in der Blütezeit, pro Jahr gefördert.

Nach den Karthagern, begannen die Römer das Silber Spaniens für sich zu entdecken und auszubeuten. Bis ins erste Jahrtausend hinein gelten nun die spanischen Minen als die Hauptquelle der Silbergewinnung. Nach dem Eindringen der Mauren in Spanien, im achten Jahrhundert, wurde nach noch weiteren Silbervorkommen in Europa gesucht. Von 750 bis 1200 werden in Teilen Osteuropas, Deutschland, Ungarn und Österreich bedeutende Silbervorkommen entdeckt und gehoben. Besonders in den Jahren 1000 bis etwa 1500 wächst nun auch die Silberproduktion, von z. B. Silberschmuck, enorm. Ab dem 16. Jahrhundert steigt diese nochmals massiv an, was mit der Entdeckung Amerikas und der Entwicklung des Amalgamationsverfahrens (die Abscheidung von Edelmetallen von anderen Metallen durch zur Hilfenahme von Quecksilber) einher ging.

In Bolivien beginnen die Spanier mit dem Ausbeuten der ersten Minen, in denen Sie, von 1500 bis 1800, schätzungsweise etwa 1,5 Milliarden Unzen Silber gefördert haben. Von 1600 bis 1800 folgen Mexiko (ca. 1,5 Milliarden Unzen) und Peru (im Jahr durchschnittlich 3 Millionen Unzen). In diesem Zeitraum entstammten 85 % der Silberproduktion, weltweit, aus diesen drei Ländern Südamerikas. Die restlichen 15 % verteilten sich auf Russland, Deutschland, Ungarn, Japan und Chile.

1850, nach der Entdeckung des Comstock Lode-Bergwerks in Virginia City, Nevada, steigt die globale Silberherstellung im Jahr, von ca. 40 Millionen auf bis zu 80 Millionen Unzen, an.

Auf durchschnittlich 190 Millionen Unzen jährlich steigt die globale Silberproduktion bis 1920, dank der Entdeckung weiterer Silbervorkommen und des sprunghaften technischen Fortschritts, an. Seit 1920 ist es möglich Silberanteile aus Erz von Grundmetallen, wie Kupfer, Zink und Blei zu isolieren. Die immer stärkere Förderung von Grundmetallen ließ die Silberherstellung als Nebenprodukt ansteigen. Etwa 60 % des gesamten Silbers fallen heute als Nebenprodukt, bei der Gewinnung anderer Metalle an.

Sid Kroker
 
 
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