Waschmaschine
Wer mehr weiß, kann mehr sparen - das gilt auch beim Wäschewaschen. Lesen Sie unsere Tipps zum Kostensenken! Durch den Einsatz moderner Waschmittel kann heute auf den Kochwaschgang verzichtet werden. In der Regel werden alle Flecken entweder im normalen Waschmodus beseitigt oder sind nicht mehr aus der Wäsche herauszubekommen. Leicht verschmutzte sowie farbige und synthetische Textilien werden auch bei 30 oder 40 Grad sauber und porentief rein. Haben Sie mit einem besonders starken Fleck zu kämpfen, empfiehlt sich eine Vorbehandlung mit gängigen Fleckenlösern und anschließend ein Waschgang um die 50°.
Heißes Wasser kostet besonders viel Geld. Moderne Haushalte können durch ein Waschen im Bereich von 30-40 Grad über die Hälfte ihrer Kosten einsparen. Schalten Sie einen weiteren Gang herunter - von 60 Grad auf 30 Grad - benötigen Sie nur knapp ein Drittel des Stroms. Energiesparprogramme sparen Strom ein, indem hohe Waschtemperaturen gesenkt und durch längere Einwirkzeiten ausgeglichen werden. Die Energiesparprogramme verlängern zwar öfters den Waschvorgang um circa 15 Minuten, jedoch leidet die Wäsche nicht zusätzlich darunter. Durch Überspringen der Vorwäsche können Sie den Waschgang verkürzen und so Energie und Wasser einsparen.
Eine volle Waschmaschine mit Sparprogramm ist die effizienteste Lösung.Kaufen Sie gleich eine Waschmaschine in der passenden Größe. Das Waschvolumen ist in der Regel größer als gedacht. Das maximale Füllgewicht ist in den Produktunterlagen und auf dem EU-Label angegeben.
Viele Waschmaschinen bieten heute die Programmfunktion „1/2". Trotzdem lassen sich damit keine 100-prozentige Kosteneffizienz bewerkstelligen. Leider lassen sich bei halbem Volumen jedoch nur 10-20 Prozent einsparen. Natürlich ist es von Vorteil diese zu nutzen, aber trotzdem besser gleich die Waschmaschine voll zu machen. Die beste Möglichkeit ist immer bei voller Auslast zu waschen. Einige moderne Maschinen haben eine automatische Beladungskontrolle oder arbeiten mit so genannter „Fuzzy-Logic". Weil die Maschine durch elektronische Sensoren „weiß", mit wie viel Wäsche sie beladen ist, wird automatisch weniger Wasser zugeführt und damit weniger Strom zum Erwärmen des Wassers verbraucht. Auch hier ist es aber am energieeffizientesten, die Maschine voll zu beladen.
Waschmittel für die Waschmaschine
Dosieren Sie gemäß Verschmutzung und Wasserhärte. Gerade in Gebieten mit besonders hartem Wasser (Wasserhärtebereich 3+4) empfiehlt sich die Zugabe eines Wasserenthärtungsmittels für Waschmaschinen. Sie können dann das Waschmittel mit der geringsten empfohlenen Dosierung für den entsprechenden Verschmutzungsgrad verwenden. Wenn Sie den Härtegrad Ihres Wassers nicht kennen, dann fragen Sie bei Ihrem zuständigen Wasserversorgungsunternehmen nach.
Lesen Sie die Angaben des Herstellers. Wir empfehlen Ihnen, sich an die Anweisungen des Herstellers zu halten. So erhalten Sie garantiert die besten Waschergebnisse und tun gleichzeitig etwas für die Umwelt. Waschmaschinen können nicht einfach an die Warmwasserleitung angeschlossen werden. Es gibt zwar in naher Zukunft neue Heizsysteme, welche sehr kostengünstig Wasser aufbereiten, jedoch belaufen sich diese Systeme bisher eher auf Ausnahmen. Falls Sie über ein solches Warmwasserbereitungssystem verfügen, sollten Sie auch gleich die passende
Waschmaschine kaufen. Für die meisten unserer Leser ist das nicht interessant. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Elektrofachhändler.