Margit Winkler - Inhaberin MarketingKommunikation
Frühere Angestellte gründen als Existenzgründer ein Unternehmen. Dafür haben sie einiges an Vorbereitung geleistet. Sie haben ihre Geschäftsidee gründlich überlegt und Prognosen für ihren wirtschaftlichen Erfolg im Businessplan festgehalten. In den nächsten Monaten zeigt es sich, ob das Konzept tragfähig ist.
IBM hat vor Jahren eine Studie durchgeführt, um festzustellen, welche Kriterien entscheidend für den unternehmerischen Erfolg sind. Das Ergebnis war überraschend. Ganz im Gegensatz zu dem, was viele glauben, ist nicht in erster Linie Fachwissen der Garant für den beruflichen Erfolg. 10 % des Erfolgs hängen vom Wissen und Können ab. 30 % des Erfolgs sind auf eine gute Selbstvermarktung zurückzuführen. Selbst das tollste Produkt verkauft sich nur, wenn andere wissen, dass es dieses gibt.
60 % des Erfolgs hängen von Kontakten ab. Wer über ein gutes Netzwerk verfügt und alle Möglichkeiten nutzt, um bekannt zu werden, erhöht die Chancen enorm. Mittlere und große Unternehmen wissen um diese Zusammenhänge. Sie investieren daher regelmäßig in Marketingmaßnahmen, Vertriebsschulung, Öffentlichkeitsarbeit, u.a.m. Laut Schätzungen des amerikanischen Metrix Global Unternehmen in 2001 hat sich das wirtschaftliche Ergebnis nach Coachingmaßnahmen mehr als verfünffacht. (Man spricht von einem ROI von 529.)
Die Erfahrung zeigt, dass Gründer deren Eltern ein Geschäft haben oder die ihre Leidenschaft zum Beruf machen, weniger Probleme haben. Sie kennen dadurch bereits manche Situation als Unternehmer und haben in der Praxis erlebt, dass man sich Veränderungen schnell stellen muss. Dem Großteil der neuen Unternehmer fehlt diese Erfahrung und der „Berater in der Familie", der unterstützend zur Seite steht.
Existenzgründer waren meist vorher als Angestellte tätig und haben enormes Fachwissen erlangt. Um den vertrieblichen Ansatz, unternehmerisches Denken und den betriebswirtschaftlichen Bereich zu stärken, gibt es seit einiger Zeit das sogenannte ESF-Coaching. Das bedeutet: kostenloses Coaching im ersten Jahr der Gründung für alle Existenzgründer, die staatliche Unterstützung erhalten. Alle anderen können an dem Gründercoaching über die KFW-Mittelstandsbank bis zum 5. Jahr nach Gründung teilnehmen und dafür einen 50 % Beratungszuschuss erhalten. Was können Existenzgründer von dem Coaching erwarten? Gemeinsam mit dem Berater analysieren Sie zunächst den Status Quo: Was läuft bereits gut?, Wo sieht der Jung-Unternehmer Schwierigkeiten?, Was wird für die Kundenakquise unternommen?, Wie gestaltet sich die Außenpräsentation des Unternehmens?, Wie strukturiert sind die Abläufe im Büro (Angebot-Rechnung-Mahnung-Steuern), Wie reagiert der Unternehmer auf mögliche Marktveränderungen?, Welche Arbeiten lassen sich vereinfachen?, …
Danach wird das Ziel, der Soll-Zustand, formuliert und mit Festlegung von Meilensteinen direkt mit der Umsetzung begonnen. Der Coach ist der Partner. Er hat die Aufgabe, das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher zu machen und leistet unmittelbare Unterstützung. MarketingKommunikation berät kleine und mittelständische Unternehmen vor allem im Bereich Vertrieb. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und als Berater der KFW-Mittelstandsbank coacht MarketingKommunikation Existenzgründer und Unternehmer beim Start in die Selbstständigkeit und anschließend bei Vertriebsmaßnahmen
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Margit Winkler
Inhaberin MarketingKommunikation
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