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Hauptsache immer beweglich bleiben Ein Teil des Kapitals sollte in einen Fonds-Sparplan fließen. Diese werfen meist hohe Renditen ab und es gibt sie in jeder Risikoklasse. Außerdem: Läuft das Geschäft mal nicht so gut, können die Sparbeiträge schnell angepasst werden, ohne Zusatz- oder Stornokosten. Im Notfall kann das angehäufte Geld sogar entnommen werden. So viel Freiheit bietet kaum ein anderes Anlageprodukt. Das Sparen auf eine Immobilie dagegen bietet sich nur für die an, deren Geschäft bereits konstant läuft und die sich an einen Ort binden wollen. Doch Vorsicht, ein Haus verpflichtet über Jahrzehnte und lässt sich nicht immer ohne Verluste verkaufen. Ein weiterer Teil des Kapitals sollte zu einem festen Zinssatz so geparkt sein, dass er in Notlagen schnell zu entnehmen ist. Denn bisher muss die Altersvorsorge von Selbständigen für Unternehmensengpässe herhalten. Neue Gesetze sollen das bald ändern und private Altersvorsorge zudem insolvenzfest machen. Die Kür - Vermögensaufbau Wer auf eigene Rechnung arbeitet, hat nicht jeden Monat die gleiche Summe zur Verfügung. Er sollte daher darauf achten, dass ein Großteil der Altersvorsorge flexibel organisiert ist und der Betrag bei Geschäftsflauten oder Boomzeiten nach oben oder unten angepasst werden kann. Ein Polster für Notfälle Ein gewisser Betrag sollte zudem so geparkt sein, dass er als kurzfristige Notreserve zur Verfügung steht - zum Beispiel auf Tagesgeldkonten. Mit Sparplänen selbst bestimmen Sparpläne auf Investmentfonds sind daher das Mittel der Wahl: Es gibt sie in jeder Risikoklasse von konservativ bis spekulativ. Nirgendwo sonst kann der Sparer so schnell die Einzahlungsbeträge anpassen und aufstocken. Notfalls kann er ohne Stornokosten den Kapitalstock antasten. Zudem erwirtschaften Fonds in der Regel hohe Renditen. Die Pflicht - Grundsicherung Ein krisensicheres Fundament ist wichtig für Berufsgruppen, die ohnehin mit Unsicherheiten zu kämpfen haben. Hohe Sicherheit bieten Lebens- und Rentenversicherungen, Fondsgebundene Policen bieten hier eine ansehnlichere Rendite als herkömmliche. Aber diese Rendite lässt sich mit privaten Sparplänen oft übertreffen. Auch die staatlich geförderte Rürup-Rente kann für den, der ab 2015 in Rente geht, eine Alternative sein, vor allem aus steuerlichen Gründen. Am besten beraten lassen, ob sie sich lohnt! Die Arbeitskraft absichern Ein entscheidender Faktor ist außerdem die Absicherung der eigenen Arbeitskraft. Sie ist für Selbständige überlebensnotwendig. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte daher oberste Priorität haben. Sie kann als separater Vertrag über ein Versorgungswerk oder gekoppelt an einen Rürup-Vertrag abgeschlossen werden. Armin G.
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