Es gibt viele Daten im Jahr, die für genau so viele Menschen ganz verschiedene Rollen spielen können. Für die einen ist es ein ganz normaler Arbeitstag, andere hingegen feiern ihren Geburts- oder Hochzeitstag. Genau an diesen Anlässen frägt man sich immer öfters, was genau man eigentlich dem- oder derjenigen schenken kann - schließlich gehört ein entsprechendes Präsent schlichtweg dazu, wenn es sich bei dem, der oder den Feiernden um gute Freunde handelt. Auch wenn es sich nicht um die einige der besten Bekannten, so ist ein passendes Geschenk spätestens Pflicht, sobald eine Einladung zu einer Party zum jeweiligen Anlass ins Haus flattert.
Doch natürlich möchte nicht jeder immer das Selbe schenken. Außerdem sind Sachgeschenke auch nicht immer das, was der oder die Feiernden sich gerade wünschen. Viel mehr geht es in der heutigen Zeit weniger um sachliche Gegenstände, es wird deutlich mehr Wert auf persönliche Erfahrungen und Aktivitäten gelebt. Das Gefühl, einmal etwas besonderes getan zu haben, egal ob es sich hier um eine Weltreise oder einen Fallschirmsprung handelt, zählt mehr immer öfter mehr als der Besitz einer neuen Uhr, egal von welcher Marke sie sein mag.
Genau aus diesem Grund gehen immer mehr Menschen dazu über, Erlebnisgeschenke zu verschicken. Hier gibt es verschiedenste Geschenke, die bei den gängigsten Anbietern angeboten werden. Eines davon ist das Fliegen eines Privatflugzeugs - vollkommen ohne den vorherigen Erwerb einer Pilotenlizenz oder ähnlichem. Ein solcher Geschenkgutschein wird übrigens nicht nur verschenkt, viel mehr gibt es auch Viele, die aus eigener Initiative das
selber Fliegen ausprobieren möchten - als eine Art Schnupperflug, um das Fliegen noch vor dem Abschluss eines Ausbildungsvertrags einmal ausprobieren zu können. Die weiter oben verlinkte Seite gibt übrigens noch weitere interessante Informationen und Tipps rund um das Thema.
Doch wie läuft eigentlich ein solches Schnupperpaket oder ein solches verschenktes Erlebnisgeschenk ab? In der Regel ist der Termin frei aus einer Liste von verfügbaren Terminen auswählbar, entsprechend sollte also jeder die Zeit finden, einen solchen Gutschein einzulösen. Ist man dann einmal am jeweiligen Flugplatz angekommen, so wird man erst einmal von einem Fluglehrer auf dem Gelände herum geführt. Je nach Lehrer ist es aber auch genau so gut möglich, dass es direkt am Flugzeug weitergeht. Hier einmal angekommen wird erst einmal die Sicherheitsausstattung des Fliegers näher erläutert. Nach der Sicherheitseinweisung erhält man dann eine kurze Einweisung in die Bedienung des Flugzeugs - was passiert, wenn ich den Knüppel oder das Steuerhorn nach vorne drücke? Wie fliege ich später in der Luft eine Kurve und was passiert, wenn ich diesen Knopf drücke? All solche Fragen werden selbstverständlich geklärt, um das Fliegen tatsächlich zu einem richtigen Erlebnis zu machen.
Nach dem Check des Flugzeugs geht es dann auch schon in die Luft. Den ersten Start macht der Fluglehrer in der Regel noch selbst, doch ab einer bestimmten Höhe wird das Steuer dann an den Schnupperer bzw. Beschenkten übergeben, der dann die volle Kontrolle über da Flugzeug besitzt - natürlich kann der Fluglehrer aber jederzeit eingreifen, sodass es zu keinen gefährlichen Situationen kommen kann.
Oben werden dann Kurven geflogen, auf Anfrage kann sicherlich auch ein sogenannter Parabelflug durchgeführt werden - hierbei sind die Insassen für kurze Zeit schwerelos. Doch natürlich hat jeder Flug (leider) ein Ende - spätestens dann, wenn der Treibstoff zur Neige geht. Wer weiß, vielleicht hat dem ein oder anderen dieser Flug so gut gefallen, dass er direkt mit der Fluglizenz weiter machen möchte, während andere hingegen lieber auf dem Boden bleiben und weiterhin lediglich den Flieger in den Urlaub nehmen werden - die erste Möglichkeit steht natürlich jedem immer offen.
Michael Nissen