Die Augen sind unsere Fenster zur Welt. Mit ihrer Hilfe nehmen wir den Großteil unserer Sinneseindrücke wahr und sie dienen uns zur Orientierung im alltäglichen Leben. Doch was viel genutzt wird, zeigt im Laufe der Jahre auch Verschleißerscheinungen. So wird die Beweglichkeit der Pupille mit fortschreitendem Alter langsamer und vielfach trübt die Linse ein. Ab der vierten Lebensdekade spüren wir diese Veränderung der Sehkraft deutlich.
Schleichende Augenkrankheiten wie der Grüne Star, an dem nach Angaben des Initiativkreises zur Glaukomfrüherkennung jährlich 800 000 Menschen in Deutschland erkranken, schränken die Sehfähigkeit zusätzlich ein. Kleingedrucktes ist kaum noch zu erkennen und das Lesen der Tageszeitung, des Beipackzettels von Medikamenten oder des eigenen Kontoauszugs wird immer schwieriger. Reicht die herkömmliche Lesebrille nicht mehr aus, ist die Lebensqualität stark eingeschränkt und die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben empfindlich reduziert. So zeigt eine Untersuchung der Universitäts-Augenklinik in Mainz, dass Patienten mit einer hochgradigen
Sehbehinderung die Hälfte ihrer verbleibenden Lebenszeit opfern würden, um von ihrem Leiden gänzlich befreit zu sein.
Wieder Spaß am Lesen
Aber auch mit eingeschränkter Sehkraft lässt sich der Alltag erheblich erleichtern. Seit mehr als 25 Jahren hat sich beispielsweise Baum Retec auf die Bedürfnisse und Ansprüche sehbehinderter und blinder Menschen spezialisiert. Diese jahrelangen Erfahrungen haben die Experten in einem neuen, hochwertigen Bildschirmlesegerät zusammengeführt (weitere Infos unter www.baum.de). Der moderne Helfer in eleganter Aluminiumoptik nimmt Schriftstücke oder Gegenstände mit einer Kamera auf und gibt diese stark vergrößert auf einem Monitor wieder, wobei der Nutzer Vergrößerung, Kontrast und Helligkeit je nach Bedarf auf Knopfdruck individuell variieren kann. Der frei verschiebbare Kreuztisch des Visio hält genügend Platz für große Zeitungen bereit und erlaubt die nutzerfreundliche Zeilenführung, ohne dass die Augen ermüden.
Die Zahl der Sehbehinderten in Deutschland wird in den nächsten Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung merklich zunehmen. Professor Norbert Pfeiffer von der Universitäts-Augenklinik in Mainz rechnet damit, dass es im Jahre 2030 in Deutschland ein Drittel mehr blinde und sehbehinderte Menschen geben wird als heute.
Eine bessere Früherkennung, regelmäßige Augenuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr und die Inanspruchnahme geeigneter Hilfsmittel könnten diese alarmierenden Zahlen noch minimieren.
Fn