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Second Life und die Entwicklung des Linden Dollars

Autor: microman | Erstellt am: 23.06.2011 | Gelesen: 585
Kategorie: Games - Konsolen & Spiele | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Mit dem Linden Dollar ist eine virtuelle Konjunktur entstanden

Einkaufen in Second Life
Einkaufen in Second Life
Nachdem das 3D Chat Portal Second Life in Jahr 2000 online ging entwickelte sich durch Handel mit virtuellen Gegenständen und Dienstleistungen eine interne Ökonomie die bis heute erhalten ist. Das Zahlungsmittel das hierfür benutzt wird ist die virtuelle Währung Linden Dollar. Mit einem ausreichend gedeckten Linden Dollar Konto können sich Einwohner von Second Life in den Konsum stürzen und unter anderem Kleidung für ihr Avatar, Häuser, Möbel und sogar Grundstücke erwerben. Nach dem kauf eines passenden Grundstücks kann der User sein Land frei gestalten und ein Haus oder einen Shop erstellen. Länder sind in Second Life in großen Parzellen untergebracht die man Sim nennt. Einwohner können von Sim zu Sim teleportieren um Freunde zu treffen oder neue Bekanntschaften zu machen.

Durch den Handel der User entwickelte sich eine beachtliche Konjunktur und damit auch der Linden Dollar. Heute wird an vielen Börsen in Second Life mit dem Linden Dollar gehandelt und die Exchange Büros erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Einwohner können dort ihre verdienten Linden Dollar verkaufen und den gewechselten Euro/Dollar Betrag an ihr Bank Konto auszahlen lassen: Umgekehrt können Einwohner die Linden Dollar kaufen möchten per PayPal, Sofortüberweisung und Paysafecard ihr Exchange Konto aufladen und sofort Lindens kaufen und an ihr Avatar überweisen. Seit den Anfängen von Second Life hat sich das Handelsvolumen immer weiter vergrößert und so wird heute von durchschnittlich 65000 Avataren ein Umsatz von über einer Millionen US Dollar täglich erwirtschaftet.

Zahlreiche Unternehmen die von Usern in Second Life gegründet wurden haben sich, entgegen vieler Erwartungen, gut entwickelt und sind für viele zu einem zweiten Standbein geworden. Diese Unternehmen stellen für die Online-Community Waren her oder stellen Dienstleistungen zur Verfügung die sie in ihren Shops oder auf Webseiten verkaufen. Da User mit Hilfe von Scripten mit Objekten, den sogenannten Prims, in Second Life interagieren können sind Programmierer sehr gefragt und gehören somit zu den Top Verdienern in Second Life. Viele User lassen ihre Webseite mit diesen Prims verknüpfen so das Befehle von der Webseite and den Prim gesendet werden können und umgekehrt. Fachleute sehen in der Verknüpfung von 3D Inhalten mit 2D Webseiten die Zukunft des Internets, auch wenn es sich nur um eine Zusatzfunktion einer Webseite handelt mit der bestimte Inhalte besser dargestellt werden können. Aus diesem Grund werden virtuelle Währungen wie der Linden Dollar auch in Zukunft bestand haben und virtuelle Welten werden mit zunehmender Netzgeschwindigkeit an Bedeutung und Attraktivität gewinnen.

Moneyserverz Linden Dollar Exchange
Andreas Klehr
www.moneyserverz.com
www.secondlifeplayer.com

 
 
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