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Schuldenkrise in der USA

Autor: LenaKoch | Erstellt am: 28.06.2011 | Gelesen: 468
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Triften auch die Amerikaner in den Staatsbankrott?

Schuldenkrise in der USA
Schuldenkrise in der USA
Timothy Geithner ist eigentlich eins ehr optimistische Mensch. Als Finanzminister der größten Volkswirtschaft der Welt muss er das vielleicht auch sein. Dennoch findet Geithner in diesen Tagen wenig positive Worten für den Staatshaushalt in der USA. Bereits vor Wochen beschwor er: "Ich rufe den Kongress erneut dringend auf, die gesetzliche Schuldenobergrenze anzuheben.". Ansonsten würden „katastrophale wirtschaftliche Konsequenzen" drohen. Denn Geithner scheint sich sicher zu sein, dass der USA langsam die Finanzen ausgehen.

Blickt man auf das Loch im Etat der USA, das vermutlich im kommenden Jahr aufklaffen wird, ist das düstere Bild von Geithner durchaus nachvollziehbar. Die unglaubliche Summe von 1,65 Billionen Dollar fehlt in den Kassen. Das sind ganze 11 Prozent von dem, was die Vereinigten Staaten im Jahr an Wirtschaftsleistung erbringen. Wenn man im Vergelich dazu die Auflagen durch den Maastricht-Vertrag innerhalb der EU gegenliest; hier sind nur maximal 3 Prozent erlaubt.

Für Barack Obama dürfte es eine der größten Herausforderungen werden, die ihm in seiner Amtszeit als Präsident bevorstehen und dabei hat er aktuell noch mit einer Menge politischer Säbelrasselei zu kämpfen. Die Republikaner halten kräftig dagegen um die Diskussion um die Anhebung des Schuldenlimits für taktische Zwecke zu nutzen. Aber wenn man Geithner Glauben schenkt, ist das ein gefährliches Glückspiel mit der Zeit und der Zahlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten.

Zwar verhandeln die Demokraten und die Republikaner bereits über die Einschnitte in Finanzhaushalt und Obama hat bereits signalisiert, er sei für Vorschläge gegenüber Einsparungen offen; auf der politischen Bühne wird immernoch eine Erhöhung der Schuldengrenze diskutiert, die ohne Einschnitte in den Finanzhaushalt daherkommen soll.

Die Demokraten nennen dies „einen politischen Trick", der lediglich den Druck auf den Präsidenten steigern soll. Viel Zeit bleibt aber nicht mehr für solche politischen Machtkämpfe. Geithner prognostiziert, dass der USA am 2. August die Finanzen ausgehen. Und das die größte Volkswirtschaft der Welt Pleite geht, das weiß man auch in Europa, sollte mit allen mitteln vermieden werden.

Lena Koch
 
 
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