Katja Hofmann
Tübingen - Viele Unternehmen beklagen sich über miese Bewerber. Die Unternehmerin Katja Hofmann von KMU-kreative Marketingunterstützung in Filderstadt handelt.
In Zusammenarbeit mit der IHK Reutlingen in dem Projekt "Wirtschaft macht Schule" für die Achtklässler, verfolgt die erfahrene Unternehmerin zwei Ziele: die Schüler sollen lernen, bei einer Bewerbung einen guten Eindruck zu hinterlassen und ihre Angst vor dem Bewerbungsgespräch verlieren.
"Ich will auch mal Chefin werden" sagt die 14-jährige Schülerin und fragt Katja Hofmann mit leuchtenden Augen, was man denn verdienen kann und ob man auch am Wochenende arbeiten muss. Sie war die mutigste, die als erstes das Tuch umgeworfen hat, so dass sie für alle anderen als Chefin auszeichnete. Sie nahm beherzt und stolz die Rolle ein. Kurzerhand wurde der Lehrertisch in ein Chefschreibtisch umfunktioniert und eine Mitschülerin in die Chefsekretärin.
Die Unternehmerin Katja Hofmann war Ihre Bewerberin und machte lauter Fehler. Das was sie in ihrem Berufalltag in der Bewerberauswahl erlebt. Zum Beispiel der fehlende Blickkontakt, ein lascher Händedruck und keine oder unpassende Fragen. Durch diesen Perspektivenwechsel spüren die Schüler wie wichtig es ist, sich für ein Unternehmen wirklich zu interessieren.
Ihre Mitschüler werden nun auch mutig und übernehmen beherzt die Rolle des Chef/in. Sie fackeln nicht lange, ziehen den mitgebrachten Chef-Sakko über und stellen sich grinsend vor, sie sind erfolgreicher Autohändler mit mehreren Niederlassungen. Die Augen der Jugendlichen leuchten, bei der Entwicklung ihrer Wünsche und Vorstellungen.
Aufmerksam verfolgt die Trainerin Katja Hofmann, wie aus dem zurückhaltenden Mädchen von eben, die erfolgreiche Inhaberin eines großes Modegeschäftes mit über 100 Angestellten geworden ist. Sie wundert sich, wie klar die Schüler wissen, ob sie ihren Mitschüler als Bewerber einstellen würden.
Nicht umsonst, hat die erfolgreiche Unternehmerin genau erklärt, welche Hobbys, Stärken und Schwächen man nennen sollte. Der erste Eindruck zählt und daher sind Benimm- und Höflichkeitsregeln sehr wichtig, wenn man einen Ausbildungsplatz haben möchte.
Immerhin machen laut Universitätspsychologen 60% am Erfolg eines Bewerbungsgespräches die Sympathie aus.
Der Vormittag in der Hauptschule war durch viel Lachen, neuen Einsichten und Hoffnungen gefüllt. So gerüstet hoffen Katja Hofmann und die Lehrerin Frau Arnold der Mörikeschule, werden ihre Hauptschüler bessere Chancen haben, einen Ausbildungsplatz zu finden. Hofmann will mit dem Bewerbertraining aber noch mehr erreichen, als den Jugendlichen Tipps für die Bewerbung zu geben. Wie wichtig Selbst-PR ist und wie wichtig Ziele und Hoffnungen im Leben sind.
KMU-kreative Marketingunterstützung
Katja Hofmann
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