Ab Januar 2009 sind alle schnurlosen Telefone, die mit dem Standard
CT1+ funken, nicht mehr zulässig. Die dafür genutzten Frequenzen sind dann anderweitig vergeben. Die weitere Nutzung eines betroffenen Telefons stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Zudem muss der Nutzer, wenn das Telefonieren andere Dienste stört, den Einsatz des Funkmesswagens bezahlen, der die Störung lokalisiert. Ob das eigene Telefon auf den entsprechenden Frequenzen funkt, findet man in der Bedienungsanleitung oder auch im Internet.
Telefone mit dem analogen Funkstandard CT1+ waren vor allem für diejenigen interessant, die Wert auf strahlungsarme Geräte legen. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten DECT-Telefonen funken sie nicht permanent, sondern nur, wenn ein Anruf erfolgt. Inzwischen gibt es aber auch strahlungsarme Alternativen, die auf dem DECT-Eco-Modus basieren. Bei einigen Modellen ist generell die Sendestärke niedriger, was eine geringere Reichweite des Telefons zur Folge hat. Andere setzen die Strahlung nur dann herab, wenn das Gerät in der Basisstation steckt. Eine umfangreichere Senkung verspricht der Full-Eco-Modus. Hier wird die Strahlung während eines Gesprächs deutlich schwächer und im Bereitschafts-Modus vollständig reduziert - auch, wenn sich das Mobilteil nicht in der Basisstation befindet.
Grundsätzlich sollten DECT-Telefone nicht unbedingt in der Nähe anderer technischer Geräte stehen, da sie mitunter Störungen hervorrufen. Auch das Schlafzimmer ist kein geeigneter Ort - besonders für ältere Modelle ohne Eco-Modus.