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Schmuckkästchen aus Holz

Autor: drachensilber | Erstellt am: 10.01.2012 | Gelesen: 303
Kategorie: Lifestyle - Mode & Schmuck | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Wohin mit dem Schmuck fragten sich schon die alten Ägypter

Schmuckkästchen aus Holz
Schmuckkästchen aus Holz

Ein Schmuckkästchen ist ein kleines Kästchen, in dem, das meist weibliche Geschlecht, Geschmeide aus Edelmetallen, zum Beispiel, schönen Schmuck aus Silbe, wenn möglich mit Perlen und Edelsteinen verziert, aufzubewahren pflegt. Je nach Wunsch und Geldbeutel der Besitzerin (oder ihres Mannes) kann das Kästchen natürlich auch ein Kasten, eine Truhe oder gar ein Safe sein. Ursprünglich einmal ein Kästchen für diverse Schminkartikel bei den alten Ägyptern, entwickelte es sich mit der Zeit zu einer Schmuckschatulle.

Im 11. und 12. Jahrhundert kamen die Kästchen dann auch bei uns im Norden an. Sie waren bevorzugt aus Elfenbein geschnitzt und die Deckel waren mit Edelsteinen besetzt, also ein Schmuckstück schon an sich. Und sie waren selbstverständlich nur dem Adel vorbehalten. Welches nicht so tragisch war, denn die Bauern besaßen eh nichts, was sich gelohnt hätte dort hinein zulegen.

Heute haben meist schon Mädchen im Kleinkindsalter ein Schmuckkästchen. Vorzugsweise mit Musik und einer kleinen tanzenden Ballerina oder, wenn sie schon einmal am Meer waren, eine kleine Holzbox mit bunten Muscheln beklebt, gefüllt mit Schmuck aus Holz oder Plastik. Aber auch die meisten erwachsenen Frauen besitzen noch ein Schmuckkästchen, wahlweise auf dem Frisiertisch, wenn vorhanden, oder irgendwo im Schrank, da die Notwendigkeit mit dem demselben zu protzen nicht mehr besteht. Hat ja jede eins. Oft reicht auch ein gewöhnliches Kästchen nicht mehr aus, da der billige Modeschmuck es möglich macht mehr Geschmeide zu besitzen, als man in einem Jahr tragen kann.

Ein Schmuckkästchen kann heute aus allen möglichen Materialien bestehen. Nur Elfenbein ist aus umweltökologischer Sicht eher weniger gefragt, das macht sich nicht mehr so gut. Dieser Tage tituliert man auch gerne ein Haus oder einen kleinen, besonders hübschen Ort als Schmuckkästchen.

Als letztes wäre noch Herschels Schmuckkästchen zu erwähnen. John Herschel selbst hat dieses 1830 so benannt. Dabei handelt es sich um einen offenen Sternenhaufen, im Sternbild „Kreuz des Südens". Dieser etwa 7000 Lichtjahre von der Erde entfernte Sternenhaufen ist der prominenteste des Südsternhimmels und hat mit Schmuck ansonsten nichts am Hut. Vielleicht das funkeln!?

 
 
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