Fingerspitze aus Sterlingsilber
Schmuck kann man heute an fast allen Körperstellen tragen. Der Ring, den man am Finger trägt, hat allerdings immer noch den größten Stellenwert. Sehr oft ist er ein Zeichen der Zuneigung. Schon vor dem Ehering trägt man für gewöhnlich einen Verlobungsring, vielleicht sogar schon einen Freundschaftsring. Der Ring, der sagt, wir gehören zusammen, ist in unserer Zivilisation fest verankert.
Der erste Ring im Leben eines kleinen Mädchens, ist etwas ganz Besonderes, auch wenn er meist recht schnell verloren geht.
Manche Gruppen demonstrieren auch gerne Zusammengehörigkeit durch einen Ring. Einen Siegelring trugen früher zum Beispiel die Freimaurer und einige der Studentenbewegungen. Und manch einer zeigt mit dicken Klunkern am Finger, dass er es zu etwas gebracht hat. Bei Drogendealern, Zuhältern, Rappern und anderen zwielichtigen Gestalten nimmt das allerdings manchmal seltsame Formen an.
Aber schon um die Jahrhundertwende war es durchaus Usus seinen Reichtum anhand von Schmuck zu dokumentieren, und was ist einfacher, als das mit großen Ringen zu tun. Die lassen sich kaum übersehen.
Heute gibt es ein fast undurchschaubares Angebot an Ringen. Es gibt sowohl Gelenkringe, als auch Fingerspitzen. Ringe, die mit einem Armband verbunden sind oder ein Ensemble von mehreren Ringen. Auch bei der Wahl der Materialien sind keine Grenzen gesetzt. Gummi, Holz, Horn, Knochen und viele mehr stehen dem Käufer zur Verfügung. Immer häufiger sieht man auch tattoowierte Ringe. Aber Silberschmuck Ringe sind sicherlich am gängigsten.
Was auch immer man am Finger trägt, beim Schütteln von Händen, Unterschreiben oder beim Bezahlen, die Hand steht im Zentrum des Geschehens, und im Blickpunkt, der Ring.
Sid Kroker