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Schmerzhaft und unangenehm: die akute Mittelohrentzündung

Autor: Medivendis | Erstellt am: 16.08.2010 | Gelesen: 484
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Eine Mittelohrentzündung ist schmerzhaft und unangenehm. Vor allem Kleinkinder leiden immer wieder an dieser, meist durch Bakterien ausgelösten Krankheit des Ohrs.

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Die Schmerzen können ein- oder beidseitig und mit Fieber und Schwindelgefühl auftreten.

Das Mittelohr ist durch die Ohrtrompete mit dem hinteren Rachenraum verbunden. Es ist ein luftgefüllter Hohlraum, und wird durch das Trommelfell vom Gehörgang abgetrennt. Da das Mittelohr über den Rachenraum auch belüftet wird, können bei einer Erkältung Keime über diesen Weg in das Mittelohr gelangen und eine Entzündung auslösen. Da bei Kleinkindern und Säuglingen die Ohrtrompete noch sehr kurz ist, sind sie häufiger von einer Mittelohrentzündung betroffen.

Ursachen einer Mittelohrentzündung

Eine Mittelohrentzündung kann sowohl durch Bakterien, als auch durch Viren ausgelöst werden. Wird sie durch Viren verursacht, handelt es sich meist um Viren, die Erkältungen und Grippe auslösen. Häufiger wird die Entzündung jedoch von Bakterien ausgelöst. Bei Säuglingen sind meist Bakterien der Gattung Staphylokokken dafür verantwortlich.

Hauptverursacher der Mittelohrentzündung ist oft eine aufsteigende Infektion des Nasen-Rachen-Raums. Wird die Belüftung des Mittelohrs über den Rachenraum gestört zum Beispiel durch Halsentzündungen oder vergrößerte Rachenmandeln, kann dies auch zu einer Mittelohrentzündung führen. Ist die Nasenatmung behindert beispielsweise durch Polypen, kann dies eine chronische Mittelohrentzündung zur Folge haben.

Wie äußert sich eine akute Mittelohrentzündung?

Die Symptome einer Mittelohrentzündung sind unterschiedlich. Zu Beginn tritt meist ein stechender Schmerz in einem oder beiden Ohren auf, verbunden mit Fieber, Ohrensausen und Schwindelgefühl, Hörminderung und einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Betroffene Säuglinge greifen sich zudem häufig ans Ohr und sind unruhig und weinerlich.

Durch die Abwehrreaktion des Körpers gegen die Bakterien oder Viren entsteht meist neben der Schmerzen auch eine Erwärmung und Errötung der Schleimhäute und der Verbindungsgang zwischen Rachen und Mittelohr, die Ohrtrompete, schwillt zu. Kann jetzt die Flüssigkeit nicht mehr abfließen, sammelt sich diese im Mittelohr. Wird der Druck dort zu hoch kann das Trommelfell einreißen und Flüssigkeit und Eiter können ablaufen. Mit dem Ablaufen der Flüssigkeit lassen oft auch die Schmerzen nach.

Behandlung der akuten Mittelohrentzündung

Um den Abfluss der Flüssigkeit und die Belüftung des Ohrs zu verbessern, eignen sich Nasensprays oder Nasentropfen. Fällt der Verdacht auf eine bakterielle Infektion, wird Antibiotika eingesetzt. Da Ohrentropfen das Mittelohr meist gar nicht erreichen, kann man von einer Behandlung mit diesen Mitteln absehen.

Um die Schmerzen zu lindern eignet sich Wärme durch eine Rotlichtlampe oder auch Schmerzmittel. Wenn das Trommelfell auf Grund des hohen Drucks durch Flüssigkeit einreißt, heilt dies meist von alleine und bedarf keiner weiteren Behandlung. Die Mittelohrentzündung heilt, wenn es zu keinen Komplikationen kommt, innerhalb von zwei Wochen ab. Dauert sie länger an, sollte erneut ein Arzt aufgesucht werden um eventuelle Komplikationen auszuschließen oder gegebenenfalls zu behandeln.

Weitere Informationen, sowie Produkte zur wirksamen Behandlung einer akuten Mittelohrentzündung finden Sie unter www.arzneimittel.de
 
 
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