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Anwender der SchlagKartei 21plus wollen nicht nur die Düngung- und Pflanzenschutzmaßnahmen dokumentieren, sondern auch die anderen im Weinberg anfallenden Kosten parzellengenau erfassen. Hierfür ist es notwendig realistische Betriebsstundensätze für die im Betrieb eingesetzten Maschinen und Geräte zu haben. Deshalb hat die SchlagKartei 21plus eine eigene Maschinen- und Geräteverwaltung eingeführt, um die Abschreibungen und die Wartungskosten des eingesetzten Maschinenparks zu erfassen und auszuwerten.
„Eine häufige Frage beim Anlegen der Stammdaten ist, was die einzelnen Anwender als Betriebsstundensatz für ihren Schlepper oder Nachläufer ansetzen sollen", so Werner Flösch, zuständig für den Vertrieb der Schlagkartei 21plus bei der awell Digital GmbH. Oft werden für die Kostenrechnung die Stundensätze von Maschinenring oder KTBL als Grundlage genommen. Diese decken sich nicht immer mit der eigenen Betriebsrealität.
Diese Kostensätze gilt es durch die eigenen Aufzeichnungen zu verifizieren und den eigenen Betriebsverhältnissen anzupassen. Mit der Buchung der Arbeitsmaßnahmen wie z.B. Pflanzenschutz, Düngung und Laubschnitt, werden gleichzeitig die Stunden für den eingesetzten Maschinenpark erfasst. Reparaturkosten, Abschreibungen, Versicherungen, Schmierstoffe und Kraftstoffe werden der Maschine oder dem Arbeitsgerät zugebucht. Am Ende der Saison können zum einen die Gesamtkosten und zum anderen die eingesetzten Stunden der Maschine ausgewertet werden. Der Zeitraum für die Auswertungen kann frei gewählt werden. Somit können die Anwender der Schlagkartei 21plus leicht Ihren persönlichen Betriebsstundensatz für den Schlepper oder das Arbeitsgerät ermitteln.
Die Entscheidung eine neue Maschine zu kaufen, das Arbeitsgerät zu leihen oder den kompletten Arbeitsgang durch einen Lohnunternehmer erledigen zu lassen, wird transparenter und leichter.