Man unterscheidet zwischen arteriellen und venösen akuten Durchblutungsstörungen. Normalerweise erleiden ältere Patienten an einem Schlaganfall, denn hier verkalken die Arterien (Arterioslerose). Abgelagerte Kalkteilchen können die Gefäße verstopfen. Es ist auch möglich, dass sie über die Blutbahn ins Gehirn wandern. Jüngere Menschen können aufgrund eines Herzfehlers (Loch im Herzen) einen Schlaganfall bekommen.
Es gibt viele Faktoren, die einen Schlaganfall begünstigen. Dazu zählen:
- Übergewicht
- Rauchen
- Bluthochdruck
- Herz- und Kreislauferkrankungen
- Drogenkonsum
- Bewegungsmangel
Symptomatisch können Schlaganfälle verschiedene Folgen haben. So können z. B. die Sehkraft, das Sprechen oder die Beweglichkeit beeinträchtigt sein. Das ist von der Schwere des Schlaganfalls und von seiner Lage im Gehirn abhängig.
Es ist wichtig, die Symptome eines Schlaganfalls zu kennen und sofort richtig zu deuten, denn von einer schnellen Behandlung hängt der Erfolg ab! Bei folgenden Anzeichen sollten Sie bzw. der Betroffene sofort den Arzt aufsuchen, selbst wenn die Beschwerden bereits nach wenigen Minuten wieder abklingen:
- Lähmungserscheinungen, Halbseitenlähmungen an Armen, Beinen, im Gesicht
- Sprachstörungen (sprechen und verstehen von einfachen Worten oder Sätzen)
- Sehstörungen, einseitig oder Gesichtsfeldeinschränkungen, Doppelbilder
- hängende Mundwinkel, das Spitzen der Lippen ist nicht möglich
- Schluckstörungen
- Drehschwindel oder andere Schwindelattacken
- Gangunsicherheit
- Bewusstseinsstörungen, auch wenn sie nur vorübergehend sind
- Übelkeit, Erbrechen
Bei Frauen äußern sich Schlaganfälle manchmal anders als bei Männern.Diagnose und Verlauf:
Ideal ist die sofortige Behandlung in einer Spezialabteilung des Krankenhauses, der Schlaganfall-Station – auch Stroke Unit genannt (Stroke englisch für Schlaganfall). Hier werden EEG (Hirnströme), Computertomografie, Kernspintomografie, Ultraschall mit Doppler für die Funktionsprüfung und weitere Untersuchungen durchgeführt, die den Schlaganfall bestätigen.
Nach einem (schweren) Schlaganfall können dauerhafte Folgen bzw. Schäden zurückbleiben. Das ist insbesondere die fehlende Kontrolle der Körperfunktionen (gelegentliches bis regelmäßiges Einkoten und Einnässen nachts/am Tage). Aber auch Sprachstörungen, Wortfindungsprobleme, Gedächtnisstörungen, Sehprobleme oder Lähmungen können bestehen bleiben. Viele Schlaganfall-Patienten benötigen für die Erledigung ihrer Aufgaben mehr Zeit, können sich nicht konzentrieren, sind unaufmerksam und schnell müde.
Detailinformationen zum Thema Schlaganfall - Diagnose und VerlaufAllgemein bekannte Behandlungsmethoden
Behandelt werden Insulte mit blutverdünnenden Medikamenten. Üblicherweise sind das Falithrom, Marcumar oder ASS-haltige Präparate. Vorsicht ist daher geboten, wenn Schmerz- oder Grippemedikamente benötigt werden. Achten Sie darauf, dass kein ASS enthalten ist, z. B. im Aspirin. Grippemittel, wie Grippostat oder Wick Medinight enthalten ebenfalls Inhaltsstoffe, die Nebenwirkungen verursachen können und auch für Patienten mit Bluthochdruck nicht empfohlen werden.
Allgemein gilt, dass sich Schlaganfall-Patienten viel an frischer Luft bewegen sollten, um die Durchblutung zu verbessern. Schwimmen, Radfahren, Walken oder einfaches Spazierengehen sind ideal. Darüber hinaus sollten die Lebensumstände verändert werden, welche die Entstehung von Schlaganfällen begünstigen, d. h. beispielsweise Ernährungsumstellung zur dauerhaften Gewichtsreduktion, Vermeiden von Rauchen, Alkohol und Drogen, ein geregelter Tagesablauf mit ausreichend Schlaf und Ruhepausen.
Herr Aberle Fassbinder ist ein Experte Schlaganfall Advisor. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Ursachen und Symptome eines Schlaganfalls. Er Arbeit mit dem Ereth VentureConsulting. Er schreibt über verschiedene Anzeichen für einen Schlaganfall und Schlaganfall-Symptome.